8 Sie haben es wahrscheinlich schon gehört: „File ist out, Object ist in.“ Wir bei Scality sehen das differenzierter: Wir sind überzeugt, dass Datei- und Objektspeicher für unterschiedliche Anwendungsfälle geeignet sind, und erkennen durchaus an, dass ein Dateisystem für kleine Unternehmen oder Einzelpersonen viel einfacher zu nutzen ist. Das ist zum Teil Gewohnheit und Ausbildung, doch es bleibt dabei: Alles in einen Bucket zu werfen, statt Ordner und Unterordner sauber zu organisieren, kann eine Herausforderung sein. Amazon S3 Doch der wichtigste Akteur bei Speicherdiensten, Amazon S3, nutzt Buckets und Objekte. Da Scality sowohl Datei- als auch Objektspeicher anbietet, verstehen wir, warum Amazon sich für Objekte entschieden hat: Aus Entwicklungssicht ist das deutlich weniger anspruchsvoll als ein vollständiges Dateisystem-Speichersystem. Wie unser CTO Giorgio Regni gern sagt: „Amazon S3 ist zum De-facto-Standard für Objektspeicher geworden.“ Ich würde hinzufügen, dass Objektspeicher damit offenbar das einzig gute Angebot für Cloud-Speicher geworden ist … Wie holen Sie also das Beste daraus heraus, ohne eigene Benennungsstrategien und Ähnliches entwickeln zu müssen? Zum Glück hat die Open-Source-Community eine Antwort für Sie: s3fs. Mit s3fs können Sie einen Bucket einbinden und seinen Inhalt über den Mountpoint als Ordner und Dateien anzeigen. Damit können Sie über den Mountpoint auch Dateien und Ordner zu Ihrem Bucket hinzufügen, die dann nahtlos in Objekte umgewandelt werden. Und da Scality S3 Server vollständig transparent und mit Amazon S3 kompatibel ist, können Sie s3fs natürlich auch mit Ihrem lokalen S3-Speicher nutzen. Spannend, oder? Probieren Sie es einfach aus! Foto von Markus Spiske (auf Englisch) auf Unsplash (auf Englisch)