9 In Gefängnissen sind Videokameras unverzichtbar, um sowohl die Bewachten als auch die Wachenden im Blick zu behalten. Doch diese Informationen zu erfassen, zu speichern und abzurufen, ist nicht so einfach, wie eine Kamera auf ein paar dunkle Ecken zu richten. Wie sieht das in der Praxis aus? Der Irish Prison Service (IPS (auf Englisch)) hat kürzlich sein Videoüberwachungssystem in 12 Haftanstalten auf 5.000 Kameras aufgerüstet, die die Bewegungen und Handlungen aller Personen im Inneren kontinuierlich aufzeichnen. Um die Datenschutzgesetze einzuhalten, müssen diese Aufnahmen mindestens vier Jahre und einen Tag aufbewahrt werden – das sind zwei Blue Moons (auf Englisch) oder ein Schaltjahreszyklus – oder bis etwaige Vorfälle aufgeklärt sind. „Videodaten haben enormen Einfluss auf die Sicherheit und den Schutz (auf Englisch) unserer Mitarbeitenden und Gefangenen. In Extremfällen stehen Menschenleben auf dem Spiel“, sagt George Jackson, der kürzlich in den Ruhestand gegangene Leiter für Informations- und Kommunikationstechnologie beim IPS. „Deshalb ist es enorm wichtig, dass es Schutzmaßnahmen dafür gibt, wie die Daten gespeichert und gesichert werden.“ [bctt tweet=”5.000 Kameras und mehrere Petabyte Speicher bringen Sicherheit für den @IrishPrisonService: Wir vertrauen auf die Lösung von @HPE und @Scality.” username=”scality”] Trotz einer historisch niedrigen Inhaftierungsquote (auf Englisch) ähnlich wie in Ländern wie Norwegen und Schweden erfolgt die Modernisierung des Überwachungssystems von 2008 zu einer Zeit, in der die Zahl der Gefangenen beim IPS im Vorjahr um rund 10 % gestiegen ist. Das alte System war der Aufgabe, für Sicherheit zu sorgen, nicht gewachsen. Aufnahmen auf dem herkömmlichen Speicher-Array wurden nie gelöscht. Es fehlten der Überblick und ein technischer Prozess, um Videos sicher und systematisch zu löschen. Auch die Speicherkapazität wurde knapp. Zudem hatte der IPS seine Überwachungsinfrastruktur kürzlich mit neuen HD-Kameras modernisiert, die größere Videodateien und damit noch mehr Speicherbedarf erzeugen. Sicherheit und Speicher für Gefängniskameras Hier kommen Datenspeicherlösungen von HPE, Scality und CTERA (auf Englisch) ins Spiel. HPE stellt lokalen Speicher mit CTERA auf HPE-Servern bereit, um in jeder Haftanstalt rund um die Uhr Videos aufzuzeichnen. Die langfristige externe Speicherung basiert auf HPE-Systemen und Scality RING, um Videos von Vorfällen sicher aufzubewahren. HPE-Server in jeder Einrichtung bieten fünf Terabyte Rohspeicher für alle lokal aufgezeichneten Videos – mit Platz für bis zu 64 Terabyte. Zwei Scality RING-Speicher-Clouds bieten 300 Terabyte nutzbaren, sicheren Speicher, der bei Bedarf auf mehrere Petabyte skaliert. Scality verwaltet zudem die Replikation zwischen den beiden Umgebungen und schützt die Daten, indem im Katastrophenfall immer eine vollständige Kopie des Archivs verfügbar ist. Die Software von Scality bietet ein intelligentes Datenmanagement über den gesamten Lebenszyklus der gespeicherten Videos, einschließlich sicherer und automatisierter Löschung. Um sicherzustellen, dass der Löschprozess vollständig transparent abläuft, informiert zudem eine Reihe von E-Mail-Benachrichtigungen die zuständigen Stellen vorab über die Löschung – beginnend nach drei Jahren und mit zunehmend häufigeren Hinweisen bis zum Tag vor der geplanten Löschung. „Gefängnisse können schwierige Umgebungen sein, daher muss jede Technologie, die wir einsetzen, funktionieren“, sagt Jackson. „Wenn es einen Vorfall gibt, ist es enorm wichtig, dass die Lösung funktioniert und zuverlässig ist.“ Scality wurde für seine Arbeit an diesem Projekt mit dem SDC Award als Business Continuity/Disaster Recovery (BC/DR) Project of the Year 2020 ausgezeichnet (auf Englisch). Mehr über die Lösungen von Scality für Behörden (auf Englisch)