Friday, November 6, 2026
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Eventplanung wird grün: So haben wir einen nachhaltigeren Scality Day gestaltet

Ich liebe die rasante Produktion von Live-Events mit persönlichen Begegnungen. Enge Verbindungen in der Community treiben mich an, für unsere Kunden, Partner und Mitarbeitenden möglichst einzigartige Erlebnisse zu schaffen. Doch trotz meiner Leidenschaft für diesen Beruf haben mir die Folgen wirkungsstarker Events manchmal schwer auf dem Herzen gelegen.

Der ökologische Preis der Eventbranche lässt sich nicht ignorieren. Untersuchungen (auf Englisch) zufolge verursacht ihr jährlicher CO2-Fußabdruck mehr als 10 % der weltweiten CO2-Emissionen – so viel wie die gesamten jährlichen Emissionen der USA. Ganz zu schweigen von den Tonnen an Abfall, die selbst ein einziges Live-Event hinterlässt.

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Die Verringerung unserer Umweltauswirkungen gehört bei Scality zu unseren Grundwerten. 2023 haben wir ein EcoVadis-Rating in Silber erreicht und gehören damit zu den besten 25 % aller teilnehmenden Organisationen. Doch wir sind noch nicht am Ziel. Im vergangenen Jahr habe ich mit dem Scality-Team daran gearbeitet, unsere Eventproduktion mit nachhaltigeren Lösungen einzigartig zu machen.  

Wir fragten uns: Können wir ein grüneres Firmenevent gestalten? Bleibt es dabei unterhaltsam und interessant?  Würde es den Teilnehmenden trotzdem gefallen, auch ohne ihre liebsten Werbegeschenke?

5 Entscheidungen ebnen den Weg zu einer neuen grünen Eventstrategie

Wir begannen mit einem Experiment bei unserem jährlichen Kundenevent, dem Scality Day in Paris. Im Folgenden die kleinen Entscheidungen, mit denen wir ein nachhaltigeres Event umgesetzt haben. Zunächst wählten wir einen Veranstaltungsort,Les Salons de l’Aveyron, (auf Englisch) der für seine nachhaltigen Eventpraktiken zertifiziert ist.

Entscheidung Nr. 1:  Plastik bekommt eine klare Absage

Denken Sie an die Messen, die Sie besucht haben. Wahrscheinlich sind Sie mit einem Namensschild in Plastikhülle, einer oder zwei Trinkflaschen, einer Handvoll Kugelschreiber und vielleicht ein paar weiteren Plastik-Gimmicks nach Hause gegangen, die heute noch in Ihrer Krimskrams-Schublade liegen. 

Einer Studie zufolge landen 40 % der Werbegeschenke – darunter Sweatshirts, Tassen und unzählige Plastik-Kleinigkeiten – im Müll und auf Deponien. Laut einem Bericht des Weltwirtschaftsforums tragen Firmengeschenke allein in den USA zu fast 40 Millionen Tonnen Plastikmüll pro Jahr bei. Zugegeben, das stammt nicht alles von Events, aber Messen und Konferenzen tragen erheblich zum Plastikproblem bei. 

Es sind nicht nur die Werbegeschenke – es ist auch die Plastikhülle für das Namensschild, das Plastik-Lanyard, an dem es hängt, und all die unzähligen Plastikbecher und -bestecke der Teilnehmenden. Das summiert sich schnell. 

Und Plastik ist ein weltweites Problem – ob Müll rund um unsere Buchten (auf Englisch) oder das Mikroplastik, das unsere Gewässer verschmutzt (auf Englisch).

Weniger Plastik war daher ein großes Ziel für uns. Für den Scality Day Paris wählten wir einen Veranstaltungsort, der kein Plastikbesteck und keine Plastikbecher verwendet. Außerdem sorgten wir für Recyclingbehälter überall vor Ort und verbannten Plastikwasserflaschen. 

Zudem baten wir unsere Sponsoren, auf Werbegeschenke aus Plastik zu verzichten – eine Regel, an die wir uns auch selbst hielten.

Entscheidung Nr. 2:  Auf die Details achten – angefangen beim Namensschild zum Einpflanzen

Wirkung beginnt bei den kleinsten Details. Statt Einweg-Namensschildern und Plastikhüllen druckten wir Namensschilder aus recycelbarem Papier, in das verschiedene Pflanzensamen eingearbeitet waren. Statt Kordeln oder Lanyards aus Plastik oder Nylon boten wir Lanyards aus Naturfasern an, an denen die Teilnehmenden ihre Namensschilder um den Hals tragen konnten. Stilvoll und nachhaltig!

Das Namensschild wurde zum Eisbrecher und Gesprächsöffner. Die Leute fanden die Idee toll, und sie bot viele Gelegenheiten für Gespräche, die sonst nicht stattgefunden hätten.

„Namensschilder? Wir brauchen keine (Plastik-)Namensschilder!“ Unsere umweltfreundlichen Namensschilder und Lanyards verbanden Stil mit Nachhaltigkeit.

Entscheidung Nr. 3:  Adieu, Elektroschrott

Auf dem Event boten wir außerdem das Recycling von Elektroschrott an – etwa alte Computerkabel, Mäuse und all das kleine Elektronikzubehör, das wir alle aufbewahren, aber nicht mehr brauchen. Die Teilnehmenden wurden ermutigt, ihren Elektroschrott in unseren speziellen Recyclingbehälter zu werfen. Das war eine unterhaltsame Art, zum Nachdenken anzuregen, und wir möchten das künftig ausbauen. Für dieses Projekt arbeiteten wir mit Cèdre (auf Englisch) zusammen, dem französischen Entsorgungs- und Recyclingunternehmen, das die Recyclingdienste in unserem Pariser Büro übernimmt. Cèdre wurde 2005 mit einer doppelten Mission gegründet: die Umwelt zu schützen und Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung zu schaffen.

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Entscheidung Nr. 4:  Krimskrams-freie Zone

Man kann nur eine begrenzte Zahl an Trinkflaschen, Kugelschreibern und Schlüsselanhängern gebrauchen. Wir verzichteten deshalb auf Werbegeschenke und stellten das Geld stattdessen gemeinnützigen Organisationen für Mikrofinanzierung zur Verfügung. 

Kunden und Partner konnten aus einer Auswahl gemeinnütziger Organisationen abstimmen, an die Scality spenden sollte – mithilfe einer Plattform namens Captain Cause (auf Englisch) (die Kunden und Partnern auch die Möglichkeit bietet, direkt kleine Beträge zu spenden). Überall am Veranstaltungsort hingen Schilder mit einem QR-Code, über den die Teilnehmenden für ihre Lieblingsorganisation abstimmen konnten. 

Das machte den Teilnehmenden Spaß und war interaktiv, und beim Hinausgehen ermutigten wir sie zur Abstimmung. Die Leute waren mit Begeisterung dabei. Ein Teilnehmer, ein begeisterter Taucher, wählte eine Organisation für den Schutz der Ozeane und erzählte uns, wie sehr ihn das angesprochen hat – es war ihm wichtig. Wir haben großartiges Feedback erhalten. (Ein herzliches Dankeschön an Lucie Gouanelle Gardette von Scality, die das möglich gemacht hat!)

Entscheidung Nr. 5:  Nachhaltig schenken

Am Ende des Tages  freut sich doch jeder über ein kleines Souvenir, oder? Wir entschieden uns für eine kleine Leckerei, die unser Heimatland Frankreich feiert – ein Glas Marmelade, Schokolade oder ein anderes Lebensmittel aus der Region Aveyron im Süden des Landes.

Eine Auswahl an Lebensmitteln, die unsere Teilnehmenden mit nach Hause nehmen konnten
Unsere Partner von Veeam verteilten statt Einweg-Werbegeschenken aus Plastik diese schönen wiederverwendbaren Trinkflaschen aus Holz und Metall.

Kleine Schritte für eine große Welt

Wir sind auf dem Weg, unsere Umweltauswirkungen zu verringern – und dazu gehört auch, unsere Events grüner zu gestalten. Die Ideen, die wir beim letztjährigen Scality Day mit Kunden getestet haben, sind nur die Spitze des Eisbergs. Wir freuen uns darauf, neue Wege zu finden, um diesen „grünen“ Wandel fortzusetzen.

Jede Reise beginnt mit einem kleinen Schritt, und jeder kann seinen Beitrag leisten. Wie können Sie Ihre täglichen Routinen in Beruf und Alltag grüner gestalten?
Möchten Sie mehr über unsere Maßnahmen zur Verringerung unseres CO2-Fußabdrucks erfahren? Lesen Sie mehr über unsere Zusammenarbeit mit ClimateFresk (auf Englisch)und Reforest’Action– nur zwei der vielen Organisationen, mit denen das Scality-Team sich im Rahmen seines fortlaufenden Engagements einsetzt.