8 Alles im Weltraum, von Raketen bis zu Satelliten, erzeugt enorme Datenmengen. Rund um die Uhr sammeln Organisationen wie die NASA Millionen von Datenpunkten aus ihren Missionen. Allein 2020 befanden sich 2.666 aktive Satelliten in der Umlaufbahn (auf Englisch), von denen jeder täglich Tausende Terabyte an Daten erfasst – zusammen Petabytes pro Jahr. Zur Einordnung: 1 Petabyte sind 1.000 Terabyte, und 1 Terabyte sind rund 1.000 Gigabyte – genug Speicher für etwa 250 Spielfilme. Bis 2030 werden schätzungsweise 50.000 Satelliten (auf Englisch) über unseren Nachthimmel sausen. Die Menge an Luft- und Raumfahrtdaten, die gespeichert, verwaltet und geschützt werden müssen, ist immens und wächst ständig. Da Speicher die Grundlage für den Zugriff auf diese Fülle an Informationen und ihre Analyse bildet, wirkt er sich direkt auf den Nutzen der Daten aus. Einfach gesagt: Ohne ihn lassen sich keine Erkenntnisse gewinnen. Um die Daten aus dem und in den Weltraum zu nutzen, braucht es innovative Speicherlösungen, die den Anforderungen und Herausforderungen eines rasanten Datenwachstums gerecht werden. Objektspeicher ist grundlegend und einzigartig darauf ausgelegt, riesige Mengen unstrukturierter Daten aufzunehmen. Und da er auf skalierbaren Cloud-Prinzipien basiert, lässt er sich auf Petabytes, Exabytes und mehr skalieren. Bei Scality arbeiten wir mit Organisationen im gesamten Luft- und Raumfahrt-Ökosystem zusammen, um die riesigen Datenmengen zu speichern, zu schützen und zu nutzen, die sie für alles von der Wettervorhersage bis zur Suche nach fernen Galaxien benötigen. Hier nur einige Beispiele unserer Arbeit in diesem sich rasant entwickelnden … ja, Wortspiel beabsichtigt … Raum. Modernisierung der Datenspeicherung für die französische Raumfahrtagentur Durch unsere Zusammenarbeit mit dem französischen Telekommunikationsunternehmen Orange Business Services unterstützt Scality die staatliche französische Raumfahrtagentur Centre National d’Études Spatiales (CNES) bei der Sicherung und Speicherung ihrer Weltraumdaten. Ein Branchenkonsortium aus Orange, HPE, Tealenium und Scality entwickelt, implementiert und wartet eine neue Speicherlösung für die wissenschaftlichen und Weltraumdaten der Agentur. Ziel ist es, die Speicherinfrastruktur des CNES zu modernisieren, um die riesigen Datenmengen aus ihren Satelliten besser zu nutzen – unter anderem, indem Benutzer einfach, sicher und schnell auf die Datensammlung und Archive zugreifen können. Diese Daten sind wirklich unbezahlbar. Angenommen, ein Ereignis wie eine Sonneneruption wird aufgezeichnet – solche Aufnahmen sind unersetzlich. Die Informationen müssen sicher, aber zugänglich gespeichert werden. Und das bedeutet auch, die richtigen Berechtigungen festzulegen, damit nur die richtigen Personen darauf zugreifen können. Für das CNES (auf Deutsch: Nationales Zentrum für Weltraumstudien) sind enorme Mengen an Warm- und Cold-Storage entscheidend, und es benötigt fein abgestufte Zugriffsrechte. Objektspeicher erfüllt nicht nur diese Anforderungen, sondern bietet auch klar definierte APIs und Workflows, um Daten zwischen Speicher-Tiers zu verschieben. REST-basierte APIs bieten erhebliche Vorteile, um Daten mit entfernten Standorten zu teilen und dauerhafte Uniform Resource Identifiers (URIs) zu definieren, die Bilder begleiten, solange sie gespeichert sind – unabhängig vom Speichermedium: Flash, Festplatte oder Band. Ein URI ist eine Zeichenfolge, die eine physische Ressource identifiziert, die meist (aber nicht immer) mit dem Internet verbunden ist – er unterscheidet eine Ressource von einer anderen. Scality ARTESCA ist ein zentrales Element eines Content-Repositorys der Agentur in massivem Maßstab, das die Speicherung und den Austausch von Satellitenbildern zwischen internationalen Agenturen ermöglicht. Rasant wachsende Satellitenbilddaten sicher und zugänglich machen Der weltweite Markt für kommerzielle Satellitenbilder boomt. Bei einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von fast 12 % erwarten Analysten bis 2026 ein Marktvolumen von 5,42 Mrd. $. Satelliten erfassen Bilder der Erde, die dann für verschiedenste kommerzielle Zwecke genutzt werden – von Kartierung und Erfassung bis hin zu Katastrophenmanagement, Stadtplanung und -entwicklung und mehr. Kommerzielle Anbieter von Satellitenbildern verkaufen diese Bilder größtenteils an Regierungen für wichtige Anwendungen wie Umweltschutz, Landwirtschaft, Forstwirtschaft sowie Stadt- und Landentwicklung. Satellitenbilder sind natürlich auch entscheidend für Dienste, die wir täglich nutzen, etwa Google Maps und Apple Maps. Und wie Sie sich vorstellen können, sind diese Bilder sehr datenintensiv – manche Unternehmen erfassen 100 Terabyte oder mehr pro Tag. Die Bilder müssen anschließend in nutzbare Formate umgewandelt und durchsuchbar katalogisiert werden, um sie an Benutzer auszuliefern. Dieser Bedarf stellt eine erhebliche Herausforderung für die Datenspeicherung dar. Seit mehreren Jahren arbeitet Scality mit dem deutschen Earth Observation Center (EOC) zusammen, um dessen Herausforderung des exponentiellen Datenwachstums zu lösen. Als das EOC sich erstmals für Scality RING entschied, um sein Archiv hochauflösender Satellitenbilder zu hosten, arbeitete die Abteilung für Photogrammetrie und Bildanalyse mit über sechs Millionen Dateien – viele davon größer als ein Terabyte –, und auf diese Dateien musste von bis zu 40 Client-Arbeitsplätzen gleichzeitig zugegriffen werden. Jede geplante Bildaufnahmemission sollte das Dateivolumen um mehrere Terabyte erhöhen. Mit den wachsenden Anforderungen – und Datenmengen – der Organisation konnten wir ihr helfen, ihre Speicherlösungen weiter zu skalieren und diese wertvollen Dateien für ihre Forschungsteams sicher und zugänglich zu halten. Objektspeicher in der Luft Näher an der Atmosphäre haben auch Flugzeughersteller mit ihrem eigenen Bedarf an Big-Data-Speicher zu kämpfen. Diese Unternehmen müssen riesige Datenmengen verwalten – und diese Informationen unbegrenzt speichern. Was bedeutet „riesige Datenmengen“ in diesem Zusammenhang? Ein durchschnittliches Verkehrsflugzeug erzeugt Schätzungen zufolge bis zu 20 Terabyte an Triebwerksdaten pro Stunde. Die Daten der neuesten Flugzeuge können für vieles genutzt werden – von der Optimierung des Treibstoffverbrauchs und des Crew-Einsatzes über die Vorhersage, wann Teile gewartet oder ersetzt werden müssen, bis hin zur möglichen Verringerung der Überlastung des Luftraums. Doch Fluggesellschaften und Flugzeughersteller müssen die Daten nicht nur sicher speichern, sondern auch besser finden und darauf zugreifen können. Bei Scality sind wir stolz darauf, mit Unternehmen dieser Branche zusammenzuarbeiten – darunter ein großer europäischer multinationaler Luft- und Raumfahrtkonzern. Wir bieten ihnen Lösungen für die Verwaltung von petabytegroßen Datenmengen on-premises und in der Cloud. Cloud-Speicher – bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter! Der Bedarf an Datenspeicher wird weiter steigen, da die Luft- und Raumfahrttechnik immer ausgefeilter wird, mehr Missionen starten und neue Unternehmen in die Branche eintreten. Um Innovationen voranzutreiben und wettbewerbsfähig zu bleiben, investieren IT-Verantwortliche in diesen rasant wachsenden Bereichen in unbegrenzt skalierbare, hochsichere Lösungen von Scality, um das Potenzial ihrer geschäftskritischen Daten voll auszuschöpfen – Daten, die unseren Alltag beeinflussen und letztlich die Zukunft des menschlichen Lebens auf der Erde und darüber hinaus prägen könnten.