Friday, November 6, 2026
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Die Zukunft der Datenspeicherung in einer Cloud-nativen Welt

Es ist zum Klischee geworden, doch das Tempo des Wandels in unserer Technologiewelt nimmt tatsächlich in schwindelerregendem Maß zu. In der Wirtschaft heißt es oft, Menschen und Daten seien die wertvollsten Güter – und es ist klar, dass Informationen und Wissen zentrale Werttreiber sind.

Manchmal ist das ganz offensichtlich, etwa in der digitalen Welt von Filmen und Musik. Als Beweis genügt ein Blick auf die Streaming-Abos in Ihrer monatlichen Kreditkartenabrechnung. Denken Sie auch an wirklich wirkungsvolle digitale Inhalte – das MRT, das einem Arzt hilft, eine Krankheit früh zu erkennen, die Genomdaten, die zu einer Heilung beitragen, und den Komfort, unseren Alltag für Arbeit, Familie, Reisen und Unterhaltung online zu planen.

Wegweisend für die Zukunft: ein Wandel in der Art, wie Daten gespeichert und genutzt werden

Hinter all diesen Geschäftsdaten sehen wir einen grundlegenden Wandel in der Art, wie Daten gespeichert und genutzt werden. Daten entstehen heute praktisch überall. Menschen erzeugen Daten im Beruf wie im Privatleben, doch inzwischen entstehen auch maschinell erzeugte Daten in enormem Tempo – in Produktionsstätten, bei Versorgungsunternehmen, in Fahrzeugen usw. Daten befinden sich in unseren Häusern, Autos, auf Kreuzfahrtschiffen, in Flugzeugen, Krankenhäusern, Sportstadien und an viel mehr Orten, als wir aufzählen können.

Für Unternehmen bedeutet das, dass ihre Planung eine Infrastruktur umfassen muss, um Daten überall zu speichern, zu schützen, zu nutzen und zu verwalten – an all diesen Orten. Für Technologieanbieter wie uns heißt das: Daten sind überall, vom Rechenzentrum über die Cloud bis hin zum aufkommenden „Edge“ – und dieser Edge ist ein stark wachsender Bereich technologischer Innovation und Nutzung.

Ein Wandel der Benutzerrollen: die Demokratisierung der Datenspeicherung

Vor zehn bis zwanzig Jahren gab es eine klassische IT-Rolle, die den Speicher im Unternehmensrechenzentrum verwaltete: den Speicheradministrator. Diese äußerst kundigen Fachleute wissen, dass der Schutz der Daten entscheidend für den Geschäftserfolg ist und dass es die wichtigste Aufgabe ihres Jobs ist, die Daten den richtigen Personen (und nur ihnen!) zugänglich zu machen. Das Wissen darüber, wie Daten gespeichert werden, in welchen Formaten und wie auf sie zugegriffen wird, hat eine spezialisierte Benutzerwelt hervorgebracht, die die technischen Daten von Speicher kennt und die Sprache der Fachbegriffe und Abkürzungen der Datenspeicherung fließend spricht.

Zunehmend liegt die Erfassung, der Schutz und die Bereitstellung von Daten nicht mehr allein in den Händen der Unternehmens-IT. Sie ist zur Domäne einer breiten Gruppe von Anwendungsverantwortlichen und technischen Architekten geworden und hat die Rolle von Development-Operations-Teams („DevOps“) in den Vordergrund gerückt. Diese Gruppe trifft heute in Unternehmen wichtige Entscheidungen über Lösungen – die Anwendungen, Menschen, Prozesse und Infrastruktur umfassen –, und all diese Entscheidungen werden unabhängiger getroffen als früher.

Ein Wandel der Workloads: der Aufstieg von Cloud-native

Der Aufstieg neuer Geschäftsanwendungen in den letzten Jahren ist unübersehbar. Wo früher von Enterprise Resource Planning (ERP) und Business Process Re-Engineering (BPR) die Rede war, hören wir heute von Data Lakes, Big-Data-Analysen, künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen. Diese Workloads führen zu großen Veränderungen bei den Daten, bei der Menge, die gespeichert werden muss, und bei der Art, wie sie genutzt werden.

Technisch gesehen setzen solche Workloads auf neue Designprinzipien und Methoden bei der Entwicklung und Bereitstellung von Anwendungen. Diese neue Welle, genannt Cloud-native, umfasst verteilte Softwaredienste, die als Container verpackt und bereitgestellt und auf Kubernetes orchestriert werden. Dieser neue Ansatz verspricht Effizienz, Skalierbarkeit und – ganz wichtig – Portabilität. Letztere ermöglicht es Softwareanwendungen und Infrastruktur, die oben beschriebene neue Dynamik zu unterstützen: Daten entstehen überall und befinden sich überall.

Aus Speichersicht werden Cloud-native Anwendungen auch verändern, wie auf Speicher zugegriffen und wie er bereitgestellt und verwaltet wird. Es ist eine Welt der Softwaredienste und der Interaktionen zwischen Diensten über klar definierte Schnittstellen oder APIs. Speicher war schon immer ein Bereich, in dem sich Standardschnittstellen durchgesetzt haben. Bei Dateisystemen gibt es die bekannten Protokolle SMB und NFS. Für Cloud-native Anwendungen passt der API-basierte Zugriff auf Speicher ganz natürlich, den Objektspeicher über seine RESTful-APIs von Haus aus unterstützt. Die beliebte Amazon S3 API wird inzwischen von unabhängigen Softwareanbietern (ISVs) und Speicheranbietern gleichermaßen für die Cloud, das Rechenzentrum und den Edge genutzt. APIs gelten auch für die Verwaltung und Überwachung von Speicher, und API-basierte Automatisierung ist ein weiteres zentrales Thema dieser Cloud-nativen Welle.

Eine zukunftssichere Lösung für eine neue Welt: schlanker, Cloud-nativer Objektspeicher

Mit Portabilität, API-basiertem Zugriff, Automatisierung und praktisch unbegrenzter Skalierbarkeit bringt Objektspeicher alle Zutaten mit, um das optimale Speichermodell für die neue Cloud-native Welt zu sein. Objektspeicherlösungen der nächsten Generation können und werden noch weiter gehen, um neuen Anwendungen und Workloads mehr Leistung zu bieten, und einen einfachen Betrieb ermöglichen, damit ein breiterer Kreis von Benutzern sie voll ausschöpfen kann.

Daher freuen wir uns, die Einführung von Scality (auf Englisch) ARTESCA bekannt zu geben, einer schlanken, Cloud-nativen Objektspeichersoftware. Unsere Arbeit ist auf all die neuen Dynamiken, Kräfte und Trends der letzten fünf Jahre ausgerichtet, und die Innovation selbst ist tatsächlich seit vier Jahren in Entwicklung. Wir haben Erfahrung mit Cloud-nativen Methoden und der neuen Welt von Kubernetes gesammelt. Daher ist ARTESCA eine Cloud-native Software aus verteilten Diensten, die in Containern laufen und auf Kubernetes bereitgestellt und orchestriert werden. Sie lebt also im selben Ökosystem und in derselben Umgebung, mit der Anwendungen und Benutzer arbeiten – und passt ganz natürlich zu den Erwartungen, zur Nutzung und zum Verwaltungsstil von Kubernetes.


Wichtige Anwendungsmerkmale

  • Zugriff über die Objekt-API S3
  • Datenintensive Verarbeitung und I/O-Workloads
  • Hohe Parallelität und Leistung (Durchsatz, niedrige Latenz und S3-Vorgänge/s)
  • Container- und Kubernetes-basiert

Einzigartig an ARTESCA ist zudem, dass es zugleich schlank und für Unternehmen geeignet ist – eine anspruchsvolle Kombination. ARTESCA kann sehr klein auf einer einzigen VM oder einem Server starten und einfach Server für Server wachsen. Zudem bietet es die volle Palette an Enterprise-Funktionen: Mandantenfähigkeit, Identitätsmanagement, Sicherheit, Datenbeständigkeit, Georeplikation, Multi-Cloud-Datenmanagement und Systemüberwachung.

In einer beschleunigten, anwendungszentrierten Welt mit wachsender Komplexität und sich wandelnden Anforderungen ist ein neuer Ansatz für Datenmanagement und -bereitstellung unverzichtbar. ARTESCA wird eine neue Generation Cloud-nativer Anwendungen über ihren gesamten Lebenszyklus unterstützen – von Entwicklung und Test bis zur Produktion, wo auch immer Ihre Daten liegen.

Weitere Informationen:scality.com/artesca
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