9 Ein schnellerer Zugriff auf Daten kann für Patienten über Leben und Tod entscheiden. Doch sicherzustellen, dass Ärzte schnell und einfach auf Daten zugreifen können, ist oft eine Herausforderung. In einem französischen Krankenhaus hat eine verbesserte Speicherlösung dafür gesorgt, dass medizinische Bilder und Untersuchungsdaten fast 100 % schneller verfügbar sind als zuvor. Die Datenflut im Gesundheitswesen Wussten Sie, dass etwa 30 % des weltweiten Datenvolumens im Gesundheitswesen entstehen? Schätzungen zufolge wird die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) von Gesundheitsdaten bis 2025 36 % erreichen. Das sind 10 % mehr als bei Finanzdienstleistungen und 11 % mehr als bei Medien und Unterhaltung. Aus Behandlungssicht ist diese Datenmenge ein Segen für Patienten, ihre Ärzte und Forschende. Doch sie hat ihren Preis: eingeschränkte Flexibilität, Bedenken bei Sicherheit und Datenschutz, höhere Kosten und mögliche Probleme mit Schatten-IT. Abteilungsbezogene PACS (Picture Archiving and Communication Systems) und Speichersilos machen ein einheitliches Datenmanagement, Verfügbarkeit und Sicherheit zu einer großen Herausforderung. Vor genau diesen Problemen stand das Centre Hospitalier Universitaire (CHU) Dijon Bourgogne. Das CHU Dijon Bourgogne (auf Englisch) gehört zu den 20 besten Krankenhäusern Frankreichs und versorgt die Region Côte-d’Or und darüber hinaus. Das Krankenhaus behandelt nicht nur Patienten, sondern ist auch eine Forschungs- und Lehreinrichtung, die die nächste Generation von Ärzten ausbildet. Gegründet im 13. Jahrhundert (auf Englisch), war das CHU Dijon Bourgogne zunächst ein Heim für Findelkinder, bevor es schließlich zum Krankenhaus wurde. Wie Sie sich vorstellen können, erforderte ein Betrieb über mehr als 800 Jahre ständige Weiterentwicklung und Anpassung an veränderte Zeiten und Bedingungen. In jüngster Zeit kam dieser Wandel in Form der rasant wachsenden Datenmengen, mit denen das Krankenhaus täglich umgeht. Medizinische Bilder aus Jahrhunderten und ständig wachsende Datenmengen Die Datenmenge, die das CHU Dijon Bourgogne erzeugt und speichern muss, ist schlicht gewaltig – allein 2021 waren es 60 TB. Zudem verlangen die französischen Gesetze zur Datenaufbewahrung, dass sein PACS hoch skalierbar und sicher ist, da alle Patientendaten bis 20 Jahre nach dem Tod eines Patienten gespeichert werden. Medizinische Bilder müssen sogar noch länger aufbewahrt werden – das Krankenhaus muss also Bilder über Jahrhunderte erfassen und speichern. Neben den Speicheranforderungen hatten das Personal und die Forschenden des Krankenhauses mit Verzögerungen beim Zugriff auf und Abrufen von Daten zu kämpfen. Sie benötigen Daten in Echtzeit, mussten Bilder aber teils schon am Vortag anfordern und dann warten. Als eine wachsende Zahl von Dateien Systemprobleme verursachte, setzte die Einrichtung auf Scality RING, softwaredefinierten Objektspeicher auf HPE-Apollo-4200-Servern. Zwei der wichtigsten Entscheidungsfaktoren waren der Ruf von Scality bei Krankenhäusern und die Empfehlung von GE Healthcare, dass die Lösung gut zu deren Bildgebungssystem passt. Eine neue Plattform mit sofortigen Vorteilen bei Sicherheit und Service-Levels Die neue Datenspeicherplattform ist auf drei Rechenzentren verteilt und erfüllt damit die Sicherheits- und Service-Level-Ziele des CHU. „Wir können jedes der drei Rechenzentren verlieren, ohne dass die Produktion ausfällt. Das ist wichtig, weil Ärzte und Forschende rund um die Uhr sofortigen Zugriff auf Daten brauchen – und den haben sie jetzt“, sagt Benoit Turc, Leiter der technischen IT-Abteilung des CHU. Dass die Lösung über mehrere Rechenzentren hinweg mit allen erforderlichen Sicherheitsstufen arbeiten kann – und dass das Krankenhaus die Festplattennutzung optimieren konnte –, war ein wichtiger Faktor für die Wahl des CHU. „Wir haben darauf bestanden, dass sie auf die drei Rechenzentren verteilt wird, weil wir prüfen wollten, ob sie korrekt läuft, und so die Nutzung unserer Festplatten optimieren und zwei Drittel der Server füllen konnten, während die übrigen der Redundanz und Sicherheit dienen“, erläutert Turc. Mit RING sind die Daten durch Replikation und Erasure Coding gut geschützt, doch das System legt deutlich weniger Daten auf den Festplatten ab, sodass das CHU weniger Kapazität benötigt, um dieselbe Datenmenge zu speichern. Ein nahtloses und sicheres System für eine bessere Patientenversorgung Die Lösung von HPE und Scality bietet die Leistung, Zuverlässigkeit und massive Skalierbarkeit, die die Einrichtung benötigt – zudem lässt sie sich gut in das Informationssystem integrieren, und die enge Zusammenarbeit zwischen Scality und HPE wird sehr geschätzt. „Wenn ich eine Frage habe, kann ich mich an beide Unternehmen wenden“, sagt der Leiter der technischen IT-Abteilung des CHU Dijon Bourgogne. „Die Lösung ist sehr einfach zu warten und zuverlässig. Wir können ohne Grenzen und ohne Unterbrechungen erweitern. Wir fragen uns nicht mehr: ‚Wird das komplex und mühsam, oder wie lange wird es dauern?‘ Wir machen es einfach.“ Auch die Ärzte der Einrichtung profitieren von der neuen Lösung – sie können auf medizinische Bilder und Untersuchungsdaten aus Patientenakten fast 100 % schneller zugreifen als mit dem alten System. Wenn medizinisches Personal keine Zeit mit der Suche nach Informationen verbringen muss, bleibt mehr Zeit für die Patienten. Fachärzte außerhalb des Krankenhauses können über ein Portal mit Authentifizierungsverfahren auf Daten und Bilder zugreifen, was die Kontinuität der Versorgung unterstützt. Auch Patienten haben Zugriff auf ihre Bilder und Daten – sie nutzen das Scality-System, ohne es zu wissen. Dank der neuen Lösung ist das CHU Dijon Bourgogne nun bereit, KI zur Analyse medizinischer Bilder einzusetzen, den Patientenweg zu optimieren und die Genomforschung für prädiktive Zwecke zu unterstützen. Kurz gesagt: Die Speicherlösung von Scality und HPE: Liefert Daten an Ärzte und Forschende 99,96 % schneller Speichert umfangreiche Patientenhistorien und unterstützt so die Kontinuität der Versorgung Erfüllt SLAs durch einfache Updates ohne Ausfallzeiten Gewährleistet Sicherheit durch Redundanz und Replikation Speicher für eine neue Ära im Gesundheitswesen Da die medizinische Versorgung immer digitaler und vernetzter wird, benötigen Gesundheitsorganisationen skalierbare Speicherlösungen, die mit ihren Anforderungen wachsen und ihnen helfen, Compliance und Sicherheit zu gewährleisten. Das CHU Dijon Bourgogne hat seine optimale Lösung gefunden – haben Sie Ihre schon gefunden? Einen ausführlicheren Einblick in die Geschichte des CHU Dijon Bourgogne bietet die vollständige Fallstudie hier (auf Englisch). Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie andere medizinische Einrichtungen Scality nutzen, um ihre Daten besser zu verwalten und zu speichern? Lesen Sie mehr über AP-HM und Lancaster General Health.