Friday, November 6, 2026
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Cloud-Rückverlagerung im Blick? Wie ein Unternehmen die Kontrolle zurückgewinnt

Der Umzug von Daten in die Cloud ist voller Versprechen. Einfach die Kreditkarte zücken, und Ihr Unternehmen kann sofort mit der Entwicklung loslegen. Die inhärente Elastizität der Public Cloud bietet Unternehmen Zugang zu nahezu unbegrenzter Rechenleistung, Vernetzung und Speicherkapazität – der heilige Gral für junge, schnell wachsende Unternehmen, die betriebliche und wirtschaftliche Effizienz anstreben. 

Doch nicht so schnell … 

Analysen zeigen: Anfangs hält die Cloud ihr Versprechen „günstiger und besser“, doch mit zunehmender Skalierung und nachlassendem Wachstum leiden die Margen. Sobald die Cloud-Kosten „überhandnehmen“, können sie Hunderte Milliarden an Marktkapitalisierung binden – und Unternehmen stecken in einem Dilemma: Sie wären verrückt, nicht in der Cloud zu starten; Sie wären verrückt, dort zu bleiben. Man spricht hier vom „Cloud-Paradoxon“.

Bei 50 der führenden börsennotierten Softwareunternehmen, die derzeit Cloud-Infrastruktur nutzen, gehen schätzungsweise 100 Mrd. $ an Marktwert durch die Auswirkungen der Cloud auf die Margen verloren (auf Englisch)– verglichen mit dem  Eigenbetrieb der Infrastruktur. 

Für wachsende Unternehmen ist das mögliche Einsparpotenzial durch Optimierung offensichtlich. Die Strategien gegen das Cloud-Paradoxon unterscheiden sich von Unternehmen zu Unternehmen, doch die Rückverlagerung von Cloud-Workloads ins Rechenzentrum oder der Wechsel zu einem Hybrid-Cloud-Modell kann helfen, Kosten zu senken. 

Ein Unternehmen, das entschlossen ist, die Spielregeln zu ändern und seine Kunden aus diesem Paradoxon zu befreien, ist MediaHub Australia (auf Englisch), der größte Anbieter von Broadcast-Services auf der Südhalbkugel. Das Unternehmen bietet mit einem neuen Storage-as-a-Service-Angebot eine Alternative zur Public Cloud, die das größte Problem seiner Broadcast-Kunden beseitigt: den Rechnungsschock.

„Cloud-Anbieter verkaufen Speicher sehr gut, aber für Egress können hohe Gebühren anfallen. Wir wollten ein neues Modell schaffen.“

Alan Sweeney, CEO, MediaHub

MediaHub bietet australischen Sendern eine Alternative zur Public Cloud

MediaHub ist für die Live-Übertragung von mehr als 400 Fernsehsendern und 90 Radiosendern verantwortlich. Mit seinen Services können australische Sender den riesigen Appetit der Verbraucher auf aktuelle Nachrichten ohne die kleinste Störung stillen.

„In der Broadcast-Branche haben wir es mit großen, komplexen Dateien mit hoher Dichte und hohem Volumen zu tun, die schnell und effizient übertragen werden müssen. Unsere Aufgabe ist es, die Inhalte unserer Sender rund um die Uhr fehlerfrei zu den Zuschauern nach Hause zu bringen.“

Alan Sweeney, CEO, MediaHub

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, wetteifern Sender ständig darum, als Erste mit Eilmeldungen zu sein. Um diese schnell und effizient zu liefern, brauchen sie jederzeit sofortigen Zugriff auf rasch wachsende Archive. 

MediaHub erkannte diesen Bedarf und machte sich daran, eine Lösung zu entwickeln, mit der seine Kunden Inhalte effizient speichern und sofort abrufen können – ohne ständig die unvorhersehbaren Kosten für Ingress, Egress und Abruf zu zahlen, die bei Deep-Archive-Anbietern in der Public Cloud anfallen. 

Um dieses Ziel zu erreichen, tat sich das Unternehmen mit Scality und Hewlett Packard Enterprise zusammen. Das Team implementierte Scality RING-Software auf HPE Apollo-4000-Servern als Grundlage für das neue Storage-as-a-Service-Angebot ArkHub. Und das Ergebnis ist revolutionär.

Der neue kostengünstige Service ArkHub von MediaHub revolutioniert die Archivspeicherung

Das moderne Storage-as-a-Service-Modell von ArkHub bietet eine Alternative zu ausufernden Cloud-Kosten, ohne Abstriche bei den Funktionen. Die Kunden von MediaHub erhalten nun langlebigen, flexiblen Speicher sowie sofortigen Zugriff auf ihre rasch wachsenden Archive – und zwar ohne Gebühren für Ingress oder Egress, ohne Gebühren für vorzeitiges Löschen oder Sperrfristen und ohne an Speicherregionen gebundene Kosten – ein großer Unterschied zu Public-Cloud-Speicher-Anbietern für Deep Archive.

„Wir haben ArkHub mit Fokus auf Einfachheit entwickelt, damit die Menschen ihre Daten nutzen, statt sie zu archivieren und sich dann gezwungen zu fühlen, sie zu vergessen.“

Alan Sweeney, CEO, MediaHub

Die vollständig selbstheilende, stets verfügbare Archivspeicher-Lösung von Scality bietet Skalierbarkeit im Multi-Exabyte-Bereich bei 100 % Verfügbarkeit und einer Beständigkeit von 14 Neunen. Da das System die Daten gleichzeitig redundant an drei geografisch verteilten Standorten vorhält, bleibt der Zugriff auf Dateien von Hardwareausfällen, Software-Upgrades oder Kapazitätserweiterungen unberührt.

Da ihre riesigen historischen Bibliotheken nun in Echtzeit zugänglich sind, können die Broadcast-Kunden von MediaHub hochwertige Inhalte vor ihrer Konkurrenz erstellen, speichern, abrufen und ausstrahlen – zu einem niedrigen, festen Monatspreis pro Gigabyte.

Da sich die Lösung einfach durch zusätzliche x64-Standardhardware erweitern lässt, kann MediaHub die Kapazität bei Bedarf unbegrenzt linear erhöhen, die Kosten im Griff behalten und seine Kunden begeistern.

„Daten sind alles. Daten haben wenig Wert, wenn man nicht auf sie zugreifen kann. Mit ArkHub können Kunden jederzeit ohne zusätzliche Kosten auf ihre Archive zugreifen und diese Inhalte zu ihrem Vorteil nutzen. Wir sehen ArkHub als wichtigen Beitrag zum weiteren Wachstum von MediaHub.“

Mark Strachan, Head of Product, MediaHub

Da das Cloud-Paradoxon für immer mehr wachsende Unternehmen Realität wird, suchen sie nach Wegen, ihre Infrastruktur zu optimieren, Lock-in zu vermeiden und hohe, unvorhersehbare Gebühren zu beseitigen. Als Antwort darauf werden wir wohl immer mehr Unternehmen wie MediaHub sehen, die moderne Alternativen zur Public Cloud bieten – mit allen Vorteilen, aber ohne exorbitanten Preis.


Die vollständige Geschichte von MediaHub lesen


*Quelle: Sarah Wang und Martin Casado, Andreessen Horowitz. The Cost of Cloud, a Trillion Dollar Paradox (auf Englisch).