7 Ransomware-Angriffe haben 2021 weiter stark zugenommen, da mehr Unternehmen auf Remote-Arbeit umgestellt, die Cloud-Nutzung ausgeweitet und weitere strukturelle und technologische Veränderungen vorgenommen haben. Keine Branche bleibt verschont, und die Angriffe werden größer und teurer. Laut Cybersecurity Ventures (auf Englisch) werden Ransomware-Angriffe ihre Opfer bis 2031 schätzungsweise rund 265 Mrd. $ pro Jahr kosten, wobei im Durchschnitt alle zwei Sekunden ein neuer Angriff erfolgt. Regierungen, darunter die der USA, engagieren sich zunehmend bei der Verhinderung und Verfolgung von Ransomware-Akteuren – das Thema hat also weltweit auf höchster Ebene Aufmerksamkeit. Lösungen gegen Ransomware gibt es schon seit einigen Jahren im gesamten IT-Stack des Rechenzentrums – von der Netzwerkebene über Anwendungen und Server bis hinunter zum endgültigen Speicherort der Daten, der Speicherebene. Ransomware-Angriffe sollten inzwischen als unvermeidlich gelten – keine Frage des „Ob“, sondern des „Wann“. Da Ransomware-Angriffe typischerweise lange andauern, über Wochen oder Monate, sollten Unternehmen auf Früherkennung, Schutz und Wiederherstellung vorbereitet sein. Dies ist ein Problembereich der IT, der tatsächlich Lösungen über den gesamten Stack hinweg erfordert, da hier eine Vielzahl von Bedrohungs-„Vektoren“ zu berücksichtigen ist. Je raffinierter Ransomware- und Malware-Angriffe werden, desto stärker müssen auch die Innovationen für neue Lösungen zunehmen. In diesem Beitrag konzentriere ich mich auf Innovationen bei der Datenspeicherung, die über das gesamte Spektrum helfen – von der Prävention über die Erkennung bis hin zur Wiederherstellung, wenn ein Angreifer Daten als Geisel nimmt. 3 Wege, wie Objektspeicher Ihre Daten schützt Anwendungs- statt benutzerzentriert – das bremst Hacker: Der Zugriff auf Daten erfolgt über APIs, typischerweise HTTP/HTTPS-basierte RESTful-Protokolle, von denen die Amazon S3 API die bekannteste ist. Diese Schnittstellen sind meist eher anwendungs- als benutzerzentriert und schränken damit (bis zu einem gewissen Grad) den Zugriff auf technisch versiertere Malware-Akteure ein. Integrierte Datenwiederherstellung: Daten können geschrieben, vollständig überschrieben oder gelöscht, aber nicht granular verändert werden – anders als etwa eine Datei in einem Dateisystem auf Windows-, Mac- oder Linux-Hosts. Zudem bieten Implementierungen der S3 API in der Cloud und in On-Premises-Speicherlösungen oft eine Objektversionierung. Das schränkt die Möglichkeit eines Ransomware-Angriffs ein, die Originaldaten tatsächlich zu zerstören, statt nur eine neue Version davon zu erstellen. Das ist eine integrierte Form der Datenwiederherstellung, auch wenn sie allein nicht gegen Angriffe gefeit ist. Ausgefeilte Berechtigungen und Authentifizierung halten Angreifer fern: Solide Implementierungen von Objektspeicher bieten eine Benutzerauthentifizierung über schlüsselbasierte Protokolle, damit nur autorisierte Benutzer auf Daten zugreifen können. Außerdem bieten sie eine fein abgestufte Zugriffskontrolle, sodass Administratoren den Zugriff auf bestimmte Daten für bestimmte Benutzer (oder Benutzergruppen) verweigern oder erlauben und sogar Schreibvorgänge (zum Überschreiben von Daten) oder Löschungen ganz untersagen können. Das kann einen höheren Schutz vor manchen Angriffen bieten (auch wenn interne Angreifer ihn aushebeln können). Daten sperren, um Veränderung oder Löschung zu verhindern Um Ransomware-Angriffe, die Daten durch Verschlüsselung verändern, wirksam abzuwehren, werden neue Funktionen eingeführt, die echte „Datenunveränderlichkeit“ in Objektspeicher bringen. Einfacher gesagt: Daten können nach dem Speichern vor jeder Veränderung oder Löschung geschützt werden. Das AWS-S3-Protokoll spezifiziert inzwischen eine Object Lock API, mit der Administratoren Sperren für Objektdaten mit bestimmten Aufbewahrungsfristen konfigurieren können. Einmal gesetzt, verhindern diese Objektsperren, dass irgendjemand – auch interne Benutzer und Administratoren – Daten bis zum Ablauf der Aufbewahrungsfrist verändert oder löscht. Das können je nach Bedarf des Unternehmens Monate oder Jahre sein. Setzen Sie auf Objektspeicherlösungen, die für den Schutz sensibelster Daten validiert sind Die beiden Speicherlösungen von Scality, ARTESCA und RING, bieten jetzt erweiterten Ransomware-Schutz mit Unterstützung der Amazon S3 Object Lock API, die Daten unveränderlich macht, indem sie verhindert, dass sie für einen bestimmten Zeitraum gelöscht oder überschrieben werden. Dank dieser Funktion hat Scality auch die renommierte SEC-17a-4-Compliance-Validierung von Cohasset Associates für die Aufbewahrung sensibler Finanzdaten bei Banken, Brokerhäusern und Versicherungen bestanden. (Mehr über diese Validierung erfahren Sie hier.) Funktionen zum Schutz vor Ransomware sind heute eine entscheidende Voraussetzung bei der Wahl von Backup-Plattformen. Damit unsere Kunden die Unterstützung erhalten, die sie zum Schutz ihrer wertvollen Daten benötigen, ist unsere Lösung Scality ARTESCA jetzt als Veeam Ready Object with Immutability zertifiziert – damit bieten wir umfassenden Ransomware-Schutz in unserem gesamten Produktportfolio. ARTESCA, das wir im April eingeführt haben, ist unsere schlanke, Cloud-native Objektspeichersoftware für die neue Welt von Kubernetes. Sie ist für eine neue Generation von Anwendungen konzipiert, darunter maschinelles Lernen, künstliche Intelligenz und Big-Data-Analysen. ARTESCA bietet außerdem Replikationsfunktionen, die sich zusammen mit Versionierung und Object Locking nutzen lassen, um äußerst resiliente Bereitstellungsoptionen für Unternehmen zu schaffen, die ihre Daten vor vielfältigen Bedrohungen schützen möchten, einschließlich Ransomware. Wir werden weiter in den Bereichen Ransomware-Erkennung und -Wiederherstellung innovieren, um diese umfassenden Lösungen zu bieten. Objektspeicher (und Speicher im Allgemeinen) ist zwar nur ein Teil eines insgesamt sicheren Infrastruktur-Stacks, doch auch die Objektspeicherebene sollte Funktionen zum Schutz vor Angriffen und zur Wiederherstellung bieten. Mit dem Portfolio von Scality und unserer Zusammenarbeit mit Veeam können sich unsere Kunden und Partner darauf verlassen, in ihren Backup-Lösungen erstklassige Funktionen zum Schutz vor Ransomware zu erhalten.