Friday, November 6, 2026
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Drei Open-Source-Kommunikationsplattformen zum Ausprobieren im Lockdown

Tschüss Slack, Zoom und Skype – hallo Open Source

Jetzt, da alle remote vom Küchentisch aus arbeiten, ist gute Kommunikation zwischen Teams wichtiger denn je.

Manchmal reichen die üblichen Verdächtigen nicht aus – sei es wegen der Kosten, Sicherheitsbedenken oder Funktionen. Sehen Sie sich nur die Suchspitzen in Google Trends für „Slack alternative“ (auf Englisch) und „Zoom alternative“ (auf Englisch) in den letzten 30 Tagen an.

Hier sind drei Open-Source-Optionen für Instant Messaging, Videoanrufe und Voice over IP, die Sie ausprobieren sollten, bevor Sie wieder die Bürokleidung anziehen müssen.

Jitsi

Der Name bedeutet auf Bulgarisch „Drähte“, und dieses Bündel von Projekten verbindet Software für Instant Messaging, Voice over IP und Videokonferenzen. Privatsphäre und Sicherheit sind Stärken: Jitsi (auf Englisch) erhielt Unterstützung (auf Englisch) vom Tor Project für Verschlüsselungsfunktionen und hat den Grundsatz, keine Benutzerdaten zu verkaufen (auf Englisch). Zudem gibt es (kostenlos) die erwarteten Tools wie Bildschirmfreigabe und gemeinsames Bearbeiten von Dokumenten in Etherpad. Es gibt auch eine Funktion zum Weichzeichnen des Hintergrunds, noch in der Beta, die den Wäscheberg aus dem Bild verschwinden lässt.

Riot

Wir sind immer auf der Suche nach Open-Source-Projekten, die gut mit anderen zusammenspielen. Riot.im (auf Englisch), basierend auf dem Matrix-Framework (auf Englisch), lässt sich mit anderen Kommunikationsdiensten wie IRC, Slack, Telegram und mehr verbinden. Chatten, Dateien austauschen, Sprach- oder Videoanrufe und Konferenzen führen und Bots hinzufügen – alles mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

Wenn Sie nach Feierabend gern tüfteln: Das Matrix-Framework kann neben Messaging und VoIP auch andere Arten von Echtzeitdaten verarbeiten. Vielleicht ist als Nächstes Ihre selbst gebaute IoT-Lösung oder ein Golfplatz in Virtual Reality (auf Englisch) an der Reihe.

Rocket.Chat

Kommunizieren und arbeiten Sie mit Ihrem Team zusammen, teilen Sie Dateien, chatten Sie in Echtzeit oder wechseln Sie zu Video- und Audiokonferenzen mit Rocket.Chat (auf Englisch). So weit, so üblich – doch wenn Sie über einen Umstieg von Slack nachdenken, sehen Sie sich das Import-Tool (auf Englisch) an, um Ihre Daten zu behalten. Ein weiterer Open-Source-Vorteil: Sie können das Erscheinungsbild der Oberfläche an Ihre Marke anpassen. Und eine Funktion, die eher Spaß macht, als Verkaufsabschlüsse voranzutreiben: Echtzeitübersetzungen in 50 Sprachen dank „modernstem maschinellem Lernen“.

Bonustipp

Probieren Sie Mattermost (auf Englisch) aus, wenn Sie nur ein Messaging-Tool brauchen. Das ist die Plattform, zu der Sie Ihr Open-Source-begeisterter Bekannter vermutlich schon vor der Krise überreden wollte – mit Desktop-Clients für Windows, macOS und Linux sowie mobilen Apps für iOS und Android.