Thursday, November 5, 2026
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Scality ADI: Warum Enterprise-KI ein neues Betriebsmodell für Dateninfrastruktur braucht

Heute haben wir Scality ADI (Autonomous Data Infrastructure) angekündigt, und ich möchte diesen Beitrag nutzen, um über die Pressemitteilung hinauszugehen und zu erklären, was wir gebaut haben und warum.

Kurz gesagt: KI, Cyber-Resilienz und Souveränität laufen auf der Datenebene zusammen, und die Speicherarchitekturen, auf die sich die meisten Unternehmen verlassen, wurden nicht für dieses Zusammenspiel entworfen. 

Scality ADI ist unsere Antwort auf diese Herausforderung. Es bietet ein neues Betriebsmodell, das jedem Workload autonom das passende Speichermedium, die passende Leistung und den passenden Schutz zuordnet – von Flash in GPU-Geschwindigkeit bis zum Tiefenarchiv –, alles auf einer disaggregierten Architektur, auf einer Plattform und in einem Namespace.

Der Begriff „neues Betriebsmodell“ verdient eine Erläuterung. Deshalb möchte ich das Problem so beschreiben, wie wir es sehen, erklären, was Scality ADI in konkreten technischen Begriffen ist, und darlegen, warum ein neues Betriebsmodell aus unserer Sicht für Infrastrukturteams wichtig ist, die Daten im Maßstab von mehreren Petabyte bis Exabyte verwalten.

KI ist nicht ein einziger Workload

Die Diskussion über Speicher hat sich deutlich verschoben. Vor einigen Jahren bedeutete KI Modelltraining, für das große sequenzielle I/O-Vorgänge nötig waren, um riesige Datensätze zu lesen. Das war ein Durchsatzproblem (und ein gut verstandenes). Heute sieht das Bild grundlegend anders aus.

Training gibt es nach wie vor, doch es existiert heute neben Inferencing, Retrieval-Augmented Generation (RAG), Videosuche, verteiltem Inferencing, KV-Cache, multimodalen Pipelines und Langzeitaufbewahrung für Governance und Prüfbarkeit. Jeder dieser Workloads stellt andere Anforderungen an Durchsatz, Latenz, Parallelität, Schutz und Kosten des Speichers. 

Wie oben erwähnt, braucht ein Trainingslauf extreme sequenzielle Bandbreite. Eine RAG-Anwendung braucht zufällige Lesezugriffe mit niedriger Latenz auf kleine Datenobjekte. Ein KV-Cache braucht Zugriffe im Submillisekundenbereich auf einen heißen Arbeitsdatenbestand. Ein regulatorisches Archiv braucht unveränderliche Aufbewahrung zu den geringstmöglichen Kosten und mit dem geringstmöglichen Stromverbrauch.

All das allein mit einem All-Flash-Speichersystem zu lösen oder jede Anforderung mit einer eigenen Plattform abzudecken (was ständig passiert), ist der Punkt, an dem die meisten Unternehmen nicht weiterkommen. Genau diese Lücke soll Scality ADI schließen.

Das Silo-Problem wird schlimmer, nicht besser

Die meisten großen Unternehmen haben ihre Speicherinfrastruktur so angesammelt, wie Städte ihre Straßen ansammeln: ein Projekt nach dem anderen, jedes für einen unmittelbaren Bedarf, jedes mit einem betrieblichen Fußabdruck, den jemand pflegen muss.

Das Ergebnis ist eine wachsende Sammlung von Plattformen: eine für Hochleistungs-Workloads, eine weitere für universelle Datei- und Objektspeicherung, eine weitere für Backup-Ziele, eine weitere für das Archiv. Jede hat ihre eigene Verwaltungsoberfläche, ihren eigenen Upgrade-Zyklus, ihre eigene Schutzrichtlinie, ihr eigenes Kostenmodell und ihr eigenes Betriebsteam. Müssen Daten zwischen ihnen verschoben werden – in einem KI-getriebenen Unternehmen eine Daueranforderung –, wird die Verschiebung selbst zu einem ganz neuen Projekt.

KI verschärft das, weil Daten nicht in einem Temperaturzustand bleiben. Ein Datensatz kann als aktive Trainingsdaten auf Hochleistungs-Flash beginnen, zu einem verwalteten Referenzbestand auf kapazitätsoptimiertem Speicher werden, später eine RAG- oder Inferencing-Pipeline speisen und schließlich auf Band oder in einer Cold Cloud in die Langzeitaufbewahrung wandern. Liegt jede Phase auf einer anderen Plattform, verwalten Sie keinen Datenlebenszyklus. Sie verwalten einen Migrationsrückstau, der zu einer kostspieligen Last wird.

Und das mit demselben Team. Das Speicherpersonal wächst nicht im selben Tempo wie die Daten. Von Infrastrukturteams wird verlangt, Kapazität und Leistung zu skalieren, den Schutz zu stärken und Compliance nachzuweisen – ohne die Zahl der Menschen zu erhöhen, die alles am Laufen halten.

Warum wir etwas anderes gebaut haben

Von Unternehmenskunden wird erwartet, KI-Leistung, Cyber-Resilienz, Souveränität und Effizienz in einem Maßstab zu liefern, für den das alte Speichermodell nie gebaut wurde. Eine Version davon haben wir in den letzten zwei Jahren immer wieder von Kunden gehört: Die Architektur selbst bricht – nicht weil ihre Infrastruktur alt ist, sondern weil sich die Anforderungen auf eine Weise verschoben haben, für die ursprünglich niemand geplant hat. 

Der Maßstab, in dem wir arbeiten, ist nicht theoretisch. Scality verwaltet heute mehr als 12 Exabyte Kundendaten in Produktion. Unsere größten Deployments liegen im Exabyte-Bereich, mit Fehlerdomänen (einzelnen RINGs) von 250 PB nutzbarer Kapazität. Mehr als sechs Billionen Objekte liegen auf Scality-Infrastruktur bei Kunden in 70 Ländern, darunter 10 der 20 größten Telekommunikationsunternehmen und CSPs weltweit, 7 der 15 größten Banken sowie Behörden, die Hunderte Petabyte sensibler Workloads betreiben. Unsere Kundenzufriedenheit, gemessen am Net Promoter Score (NPS) von 85 im Jahr 2025, ist branchenführend.

Diese Position ließ uns die Wahl. Wir hätten so reagieren können wie der größte Teil unserer Branche – mit einem weiteren Einzelprodukt für Speicher: einem schnelleren, einem günstigeren, einem sichereren. Wir haben uns anders entschieden. 

Unternehmen brauchen nicht einfach ein besseres Speicherprodukt. Sie brauchen ein neues Betriebsmodell für Dateninfrastruktur. Eines, das jeder Phase des Datenlebenszyklus die richtige Leistung, den richtigen Schutz und die richtige Wirtschaftlichkeit zuordnet. Eines, das KI-Leistung, Cyber-Resilienz und souveräne Kontrolle zu einer einzigen Geschichte vereint statt zu drei getrennten Plattformen. Eines, das skaliert, ohne Kunden durch einen weiteren disruptiven Refresh-Zyklus zu zwingen.

Genau diese Plattform haben wir gebaut.

Scality ADI im Überblick

Diese Plattform ist Scality ADI. Eine einzige, integrierte Software-Appliance auf Basis der bewährten RING-Grundlage von Scality, die dieses Betriebsmodell über den gesamten Datenlebenszyklus bereitstellt – von Flash in GPU-Geschwindigkeit bis zum Tiefenarchiv.

Was Scality ADI tatsächlich ist

Ich möchte bei der Architektur präzise sein, denn Scality ADI ist keine Umbenennung.

  • Scality ADI ist die Plattformebene, die ergänzt, was Scality RING und ScalityOS allein nicht bieten: KI-gestützte, autonome Abläufe und Intelligenz durch Scality Guardian, per KI erweiterbare Abläufe über MCP-fähige Workflows, temperaturübergreifende Medienflexibilität von NVMe-Flash bis zu Band und Cloud, richtliniengesteuertes Lifecycle-Management und ergebnisbasierte Servicezusagen.
  • Scality Guardian ist die Engine für operative Intelligenz in Scality ADI. Scality Guardian beobachtet den Systemzustand und liefert auf Workloads abgestimmte Erkenntnisse zu vorausschauender Wartung, Zustand der Plattform, Stromverbrauch und Erkennung von Cyberbedrohungen. Guardian wurde mit den eigenen Betriebsfällen von Scality trainiert, und seine Empfehlungen beruhen auf realen Infrastrukturmustern statt auf generischen KI-Antworten. Scality Guardian hat konstruktionsbedingt nur Lesezugriff: Es unterstützt Entscheidungen, führt sie aber nicht aus.
  • Scality RING ist unsere verteilte Objektspeicher-Engine auf Basis einer disaggregierten Architektur, die bis zu ihren Anfängen zurückreicht. Sie ist seit weit mehr als einem Jahrzehnt im Maßstab von mehreren Petabyte bis Exabyte in einigen der anspruchsvollsten Umgebungen der Welt in Produktion. Scality RING ist vollständig bewährt und bleibt der Kern unserer Arbeit.
  • ScalityOS ist die gehärtete, standardisierte Laufzeitumgebung, die über Knoten, Standorte und Softwareversionen hinweg ein einheitliches Betriebserlebnis wie bei einer Appliance bietet. Sie sorgt dafür, dass sich die Lösung als Produktionsplattform bereitstellen und verwalten lässt statt als Sammlung von Komponenten.
  • Ergebnisorientiertes Kundenerlebnis: Scality ADI wird über ein neues ergebnisbasiertes Vertragsmodell angeboten, mit SLA-Zusagen, die sich an den Ergebnissen orientieren, die unseren Kunden nach unserer Überzeugung am wichtigsten sind – darunter Verfügbarkeit, Durchsatz, Schutzniveau und Servicegarantien. Unser Kundenservice- und Support-Team verfolgt unermüdlich das Ziel der Kundenzufriedenheit. Unsere Premium-Services Scale Care bieten Unternehmen mit geschäftskritischen Workloads zusätzlich einen persönlichen Support.

Um einen Vergleich aus der Autowelt zu bemühen: Stellen Sie sich Scality RING als Motor vor, ScalityOS als Chassis, Scality Guardian als Armaturenbrett und Elektronik und Scality ADI als komplettes Fahrzeug – geliefert mit einem Kundenerlebnis, das an Geschäftsergebnissen ausgerichtet ist. 

Bestehende Kunden von Scality RING nehmen ihre Daten, ihre Investitionen und ihre Betriebshistorie mit. Was sich ändert, ist das, was die Plattform darum herum leisten kann.

Ein Namespace von Daten in GPU-Geschwindigkeit bis zum Tiefenarchiv

Das ist eine der wichtigsten Leistungen von ADI, und es lohnt sich, sie klar zu erklären.

Scality ADI umfasst mehrere Klassen von Speichermedien in einem einzigen Betriebsmodell und einem einzigen Namespace.

In der Praxis bedeutet das: NVMe-SSD für GPU-Direct-Workloads mit einer Latenz unter 50 Mikrosekunden, QLC- und Nearline-Flash für die Datenaufbereitung mit hohem Durchsatz (TB/s), HDD für kapazitätsoptimierte Workloads wie RAG und KI-Data-Lakes sowie Band oder Cold-Cloud-Speicher für Langzeitarchiv und Aufbewahrung.

Richtliniengesteuertes Lifecycle-Management bestimmt, wo Daten liegen und wann sie verschoben werden. 

Die Richtlinien legt der Kunde fest, nicht eine undurchsichtige Automatisierung. Sie spiegeln die tatsächlichen Anforderungen jedes Workloads wider: Leistungsbedarf, Schutzniveau, Kostenziele, Stromprofil. 

Um es klar zu sagen: Scality ADI ist kein vollständig selbstfahrendes Fahrzeug (um den Vergleich von oben fortzuführen), sondern bietet ein erklärbares, prüfbares Betriebsmodell mit autonomer Ausführung, die von kundendefinierten Richtlinien gesteuert wird.

Ziel ist nicht, alles auf den schnellsten Medien zu betreiben. Ziel ist, Daten dort abzulegen, wo sie für den jeweiligen Workload die richtige Kombination aus Leistung, Schutz, Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz bieten. 

Gerade bei KI-Daten ändert sich diese Platzierung mit der Zeit. Ein Datensatz, der beim Training extremen Durchsatz braucht, benötigt sechs Monate später nicht mehr dasselbe Speicherprofil, wenn er als Referenzkorpus für eine RAG-Pipeline dient oder in verwalteter Aufbewahrung liegt. Scality ADI steuert diesen Lebenszyklus, ohne dass Teams getrennte Plattformen zusammenflicken oder Daten manuell zwischen Silos verschieben müssen.

Autonomer Betrieb – mit Menschen am Steuer

Autonome Infrastruktur ist ein Begriff, den die Branche locker verwendet, und es lohnt sich, klar zu sagen, was wir darunter verstehen.

Bei Scality ADI bedeutet autonom operative Intelligenz mit begrenzter, richtliniengesteuerter Ausführung. Keine Blackbox. Kein Autopilot. 

Die Architektur besteht aus drei getrennten Teilen. Scality Guardian ist die KI-gestützte Intelligenzebene. Sie beobachtet den Systemzustand und liefert auf Workloads abgestimmte Erkenntnisse zu vorausschauender Wartung, Zustand der Plattform, Stromverbrauch und Erkennung von Cyberbedrohungen. Da Guardian mit den eigenen Betriebsfällen von Scality trainiert wurde, spiegeln die Empfehlungen reale Infrastrukturmuster wider, keine generische KI. Guardian hat konstruktionsbedingt nur Lesezugriff. Es unterstützt Entscheidungen, führt sie aber nicht aus.

Bei der agentischen Bedienbarkeit wird gehandelt. Über MCP (Model Context Protocol) binden Kunden ihre eigenen KI-Tools in die Betriebsabläufe von Scality ADI ein. Diese KI kann Konten anlegen, auf Warnmeldungen reagieren, Kontingente verwalten oder jede Aufgabe ausführen, die ein Administrator in der Benutzeroberfläche erledigen könnte – gesteuert durch die eigenen Richtlinien des Kunden.

Die Grenze hält alles zusammen. Ob ein Mensch oder die KI des Kunden steuert: Jede Aktion wird innerhalb prüfbarer Richtliniengrenzen ausgeführt. Nichts geschieht ohne Autorisierung.

Für souveräne, regulierte oder geschäftskritische Infrastruktur ist diese Trennung zwischen Erkenntnis, Handlung und Governance keine Nuance. Sie ist der Unterschied zwischen einer Plattform, der man vertrauen kann, und einer, die man nicht einsetzen kann.

Produktive GPUs brauchen einen anderen Datenpfad

Es setzt sich zunehmend die Erkenntnis durch, dass KI-Leistung nicht nur ein GPU-Problem ist. 

Wenn GPUs im Leerlauf sind, weil Daten nicht schnell genug ankommen, liegt der Engpass im Speicher- und Netzwerkpfad, nicht in der Compute-Ebene. Je mehr sich KI-Workloads vom Batch-Training zu Echtzeit-Inferencing und agentischen Workflows entwickeln, desto kritischer wird dieser Datenpfad.

Scality ADI geht dieses Problem direkt an. Die GPU-Direct-Ebene liefert S3 over RDMA mit einer Latenz unter 50 Mikrosekunden – ausgelegt für Workloads wie Training, verteiltes Inferencing und KV-Cache, bei denen jede Mikrosekunde Verzögerung beim Datenzugriff zu ungenutzten GPU-Zyklen führt. Zugleich unterstützt der Gesamtdurchsatz der Plattform von mehreren Terabyte pro Sekunde die umfangreichen Datenbewegungen, die Trainings- und Datenaufbereitungspipelines verlangen.

Architektonisch unterscheidet sich das von einem speziell gebauten parallelen Dateisystem oder einer All-Flash-Appliance dadurch, dass Scality ADI Sie nicht zwingt, zwischen KI-Leistung und allem anderen zu wählen.

Dieselbe Plattform, die Ihre heißesten GPU-Workloads bedient, verwaltet auch Ihre warmen Data Lakes, Ihre verwalteten Archive und Ihre Langzeitaufbewahrung – alles unter einem Satz von Richtlinien, einem Betriebsmodell und einem Schutz-Framework.

Schutz muss nachweisbar sein

Cyber-Resilienz ist vom Anliegen des Backup-Teams zu einer Frage auf Vorstandsebene geworden. Versicherer wollen wissen, ob der Schutz nachweisbar ist. Aufsichtsbehörden wollen Audit-Trails sehen. Und im KI-Zeitalter enthält dieselbe Infrastruktur, die Trainingspipelines und Inferencing-Workloads versorgt, auch die Daten, die unter den widrigsten Bedingungen unveränderlich, wiederherstellbar und prüfbar bleiben müssen.

Scality ADI verankert die Prinzipien der CORE5-Cyber-Resilienz auf jeder Ebene der Plattform als inhärente Eigenschaft der Architektur. Unveränderlichkeit auf Objektebene, MFA-Authentifizierung, Zugriffskontrolle, Verschlüsselung bei der Übertragung und im Ruhezustand, verteiltes Erasure Coding, Metadatenschutz, standortübergreifende Replikation und ein gehärtetes Betriebssystem darunter. Das Schutzmodell gilt unabhängig davon, ob Daten auf Flash, HDD oder Band liegen und ob sie aktiv einen KI-Workload bedienen oder sich in verwalteter Langzeitaufbewahrung befinden.

Auch Souveränität gehört dazu. Für Organisationen, die die Kontrolle darüber behalten müssen, wo Daten liegen, wer darauf zugreifen kann und wie die Infrastruktur selbst betrieben wird, bieten das softwaredefinierte On-Premises-Bereitstellungsmodell von Scality ADI und die „Prüfbarkeit“ des offenen Codes die Transparenz, die souveräne und regulierte Umgebungen verlangen. Autonomie mit Menschen im Entscheidungsprozess verstärkt das: Der Kunde kontrolliert die Richtlinien, genehmigt die Aktionen und behält den Audit-Trail.

Strom ist heute eine Designgrenze der Infrastruktur

Dies ist ein neuerer Teil der Diskussion über Dateninfrastruktur im Unternehmen, und er wird dringlich. Die verfügbare Leistung ist eine harte Grenze dafür, wie viel KI-Kapazität eine Organisation einsetzen kann. Kühlbudgets sind endlich. Und die Energiekosten für das Speichern und Bewegen von Daten können Infrastrukturteams nicht länger als externen Faktor behandeln.

Scality ADI umfasst Stromtelemetrie in Echtzeit auf System-, Knoten- und Workload-Ebene. Infrastrukturteams sehen damit den tatsächlichen Stromverbrauch, der mit ihren Platzierungsentscheidungen verbunden ist, und können diesen Einblick nutzen, um fundierte Abwägungen zwischen Leistung, Kapazität und Energieeffizienz zu treffen.

Temperaturübergreifende Medienplatzierung macht das praktikabel. Daten, die nicht auf Flash liegen müssen, müssen auch keinen Strom auf Flash-Niveau verbrauchen. Kalte Daten auf Band oder in ein Cloud-Archiv zu verschieben, ist nicht nur eine Kostenoptimierung, sondern eine Energieoptimierung. Da Rechenzentren mit immer engeren Energiebudgets arbeiten, wird die Fähigkeit, Workload-Anforderungen mit tatsächlichen Stromgrenzen zu verknüpfen, zu einem echten betrieblichen Vorteil – nicht zu einer Übung in Nachhaltigkeits-Branding.

Ergebnisse, nicht nur Kapazität

Infrastrukturteams in Unternehmen werden nicht daran gemessen, wie viele Petabyte sie bereitstellen. Sie werden daran gemessen, ob Anwendungen leistungsfähig sind, Daten geschützt sind, Systeme verfügbar bleiben und der Betrieb innerhalb des Budgets effizient bleibt.

Scality ADI führt ergebnisbasierte Servicezusagen ein, die sich an diesen betrieblichen Realitäten orientieren. Statt Kapazität zu verkaufen und es dem Kunden zu überlassen, ob sie seine tatsächlichen Anforderungen erfüllt, knüpft ADI die Service-Levels an die Kennzahlen, die in der Produktion zählen: Verfügbarkeit, Durchsatz, Schutzniveau, Stromverbrauch und betriebliche Effizienz.

Für IT-Verantwortliche verwandelt das die Beziehung zum Anbieter von einem Hardwaregeschäft in eine Infrastrukturpartnerschaft. Die Verantwortung der Plattform richtet sich an den Ergebnissen aus, die die Organisation des Kunden tatsächlich liefern muss.

Gebaut für das nächste Jahrzehnt der Unternehmensdaten

Die Kräfte, die die Dateninfrastruktur von Unternehmen umgestalten, sind nicht vorübergehend. KI-Workloads werden sich weiter auffächern und wachsen. Die Erwartungen an Cyber-Resilienz werden weiter steigen. Die Anforderungen an Souveränität werden sich weiter ausdehnen. Strom wird eine harte Grenze bleiben. Und Betriebsteams werden weiterhin mit demselben Personal mehr leisten müssen.

Scality ADI ist unsere Antwort auf diese Realität – nicht nur als schnelleres Speicherprodukt, sondern als neues Betriebsmodell, das Leistung, Schutz, Wirtschaftlichkeit und Kontrolle über den gesamten Datenlebenszyklus im Unternehmen in Einklang bringt, im Maßstab von mehreren Petabyte bis Exabyte.

Wenn genau das die Herausforderung Ihrer Organisation ist, haben wir das für Sie gebaut.

Mehr zu Scality ADI unter www.scality.com/adi

Weitere Ressourcen zu Scality ADI:

Lösungsübersicht zu Scality ADI

Erklärvideo zu Scality ADI (1 Min.) (auf Englisch)

Pressemitteilung zu Scality ADI