1 Alle 11 Sekunden (auf Englisch). So oft findet ein Ransomware-Angriff statt – und bis 2031 soll es Schätzungen zufolge alle 2 Sekunden so weit sein. Laut einer aktuellen Umfrage waren 85 % der Unternehmen (auf Englisch) im vergangenen Jahr von mindestens einem Ransomware-Angriff betroffen (2021 waren es noch 76 %). Ein noch alarmierenderer Trend? Cyberkriminelle nehmen zunehmend Backup-Daten ins Visier. 94 % der Angreifer versuchen, Backup-Repositorys zu zerstören (auf Englisch), und in 72 % der Fälle sind solche Angriffe zumindest teilweise erfolgreich. Backups sollen bei einem Ransomware-Angriff die Rettung sein – doch das funktioniert nur, wenn sie nicht kompromittiert sind. Durch Angriffe auf Ihre Rettungsleine können Kriminelle Ihre Fähigkeit lahmlegen, den Betrieb mit unbeschädigten Daten wiederherzustellen – und die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass Sie ihren Lösegeldforderungen nachgeben. Doch selbst dann gilt: 96 % der Opfer, die Lösegeld zahlen (auf Englisch), erhalten nicht alle ihre Daten zurück. Wie machen Sie Ihre Datenschutzstrategie also wasserdicht – für schnelle, zuverlässige und sichere Backups? Unternehmen müssen über die branchenübliche 3-2-1-Backup-Strategie hinausgehen und einen verbesserten Goldstandard einführen: die 3-2-1-1-Regel. Mit anderen Worten: Sie brauchen unveränderlichen, Ransomware-resistenten Datenspeicher. Die Geschichte der 3-2-1-Backup-Regel – und was die zusätzliche „1“ in 3-2-1-1 bedeutet Der Fotograf Peter Krogh stellte die „3-2-1-Regel (auf Englisch)“ erstmals 2009 in seinem Buch The DAM Book: Digital Asset Management for Photographers vor. Damals standen ihm Festplatten mit 30 Gigabyte Kapazität und Backups auf CDs zur Verfügung. Die Zeiten (und die Technologie) haben sich geändert. Dennoch war diese Backup-Strategie eine wichtige Innovation für die Fotowelt und hatte offensichtlich großen Einfluss auf andere Technologiebereiche, denn die Regel wird bis heute angewendet. Was ist die 3-2-1-Backup-Regel und warum reicht sie nicht aus? 3 Kopien der Daten (eine primäre und zwei Backups) 2 Kopien auf unterschiedlichen Medientypen speichern 1 Kopie extern aufbewahren Viele Experten für Datensicherung sagen offen, dass diese Regel nur Mindestvorgaben dafür liefert, wie viele Kopien vorgehalten und wo sie gespeichert werden sollten. Zudem speichern wie Veeam beobachtet hat (auf Englisch) viele Unternehmen für ihre kritischsten Daten sogar vier oder fünf Backup-Kopien! Die Grundprinzipien der 3-2-1-Backup-Strategie gelten zwar weiterhin, doch das Problem ist: Die Regel wurde nicht für die heutige Ransomware-Bedrohungslage entwickelt. Das offensichtlichste und beängstigendste Problem: Auch Ihre Backups könnten kompromittiert werden – und Sie können Ihre Daten womöglich gar nicht wiederherstellen. Angesichts zunehmender Ransomware-Angriffe auf Backup-Daten sollte die 3-2-1-Backup-Strategie als Grundlage betrachtet werden. Es gibt einen besseren Weg mit einer entscheidenden zusätzlichen Schutzebene: die 3-2-1-1-Regel (auf Englisch). Was bedeutet die zusätzliche 1 in der 3-2-1-1-Regel? Der neue Standard für Backup-Best-Practices verlangt, dass mindestens eine der Kopien offline, per Air Gap getrennt oder unveränderlich ist, um die Wiederherstellung der Daten bei einem Ransomware-Vorfall sicherzustellen. Unveränderlichkeit ist für einen erfolgreichen Ransomware-Schutz unverzichtbar, weil sie Daten in ein WORM-Format (Write Once, Read Many) überführt, das weder geändert noch gelöscht werden kann. Um die 3-2-1-1-Regel umzusetzen, braucht die sicherheitsbewusste IT-Führungskraft ein modernes WORM-System, das per Air Gap von anderen Systemen getrennt und vor Remote-Hacking-Versuchen geschützt ist – also AWS-kompatiblen S3-Speicher mit Unterstützung für Unveränderlichkeit (Amazon S3 Object Lock im Compliance-Modus). Was hat es mit 3-2-1-1-0 auf sich? Diese Erweiterung der 3-2-1-1-Regel wird von Veeam propagiert, wobei die zusätzliche „0“ für „keine Fehler nach der Überprüfung der Backup-Wiederherstellung“ steht. Die Idee: Wer seine Backups nicht überprüft, kann nicht sicher sein, dass sie intakt sind. Sie sollten Tests durchführen, bei denen Sie Ihre Daten aus Backups wiederherstellen und prüfen, ob alles wie erwartet funktioniert. Wie moderner, unveränderlicher Objektspeicher Ihnen hilft, die 3-2-1-1-Backup-Regel umzusetzen Beide Speicherlösungen von Scality – ARTESCA und RING – bieten verbesserten Ransomware-Schutz mit Unterstützung der Amazon-S3-Object-Lock-API. Dank dieser Fähigkeit erhielt Scality auch die renommierte SEC-17a-4-Compliance-Validierung von Cohasset Associates für die Aufbewahrung sensibler Finanzdaten bei Banken, Brokerhäusern und Versicherungen. Die Produkte von Scality bieten unveränderlichen Speicher in Kombination mit mehreren zusätzlichen Ebenen des Ransomware-Schutzes, die sich auf jede Ebene der 3-2-1-1-Regel anwenden lassen: Ebene der Amazon-S3-API: Unveränderliches Object Locking sowie Aufbewahrungsrichtlinien, Compliance-Modus und Versionierung verhindern, dass Daten während des konfigurierten Zeitraums von Nutzern, Admins oder Anwendungen gelöscht oder überschrieben werden. Nicht einmal der SuperAdmin des Systems kann die Richtlinien ändern oder die Sperren aufheben – geschweige denn ein böswilliger Nutzer. Datenverschlüsselung: Daten werden mit AES-256-Bit-Verschlüsselung verschlüsselt, ohne dass die Schlüssel auf dem System liegen. Diese werden für zusätzlichen Schutz extern auf Standard-Key-Management-Servern gespeichert, und ohne diese Schlüssel lassen sich die Daten nicht lesen. Verteiltes Erasure Coding: Daten werden in einem für Menschen unlesbaren Format gespeichert: Nutzerdateien werden aufgeteilt, per Erasure Coding in kleine Fragmente zerlegt und über Dutzende Festplatten verteilt. Für Angreifer wäre es nahezu unmöglich, diese binären Fragmente abzugreifen und zu verstehen, welchen Teil einer Datei (eines Objekts) sie vor sich haben. Intrinsisch unveränderliche Objektspeicherarchitektur: Daten werden niemals überschrieben – bei einem Löschvorgang werden sie logisch aus der Ansicht entfernt und später bereinigt. Objektspeicher von Scality hilft der IT zudem bei der Umsetzung der 3-2-1-1-Regel, indem er die Architektur für den Datenschutz vereinfacht. IT-Teams können jede benötigte Speicherebene frei optimieren – dank Scality als einziger Anbieter für Performance, Kapazität und externe Kopien. Durch die Scale-out-Fähigkeiten unserer Lösungen für jede Ebene gehören Silos der Vergangenheit an.Validiert als Veeam Ready Object with Immutability bietet Scality per Air Gap getrennte, manipulationssichere Backup-Daten, die gegen Ransomware immun bleiben – für einen robusten, schnellen und zuverlässigen Wiederherstellungspfad im Fall eines Angriffs. Scality und die Veeam Data Platform v12 verändern die Spielregeln: was uns einzigartig macht Backup-Strategie ist ein grundlegender Teil unserer Arbeit – und wir wissen, was wir tun. Das ist kein Eigenlob: Gartner hat Scality beim Anwendungsfall Backup unter 18 Anbietern auf Platz 1 gesetzt – in den Critical Capabilities for Distributed File Systems and Object Storage 2022. Und wie mein Kollege Paul Speciale in seinem aktuellen Blogbeitrag erläutert, liefern wir Kunden seit Langem erfolgreich Komplettlösungen für die Verwaltung langfristiger Backups. Zudem pflegen wir eine langjährige Partnerschaft mit Veeam, das gerade die lang erwartete Veröffentlichung der Veeam® Data Platform v12 angekündigt hat. Scality erweitert die neuesten Enterprise-Funktionen von Veeam, damit Sie jeder Katastrophe und jedem Cyberangriff mit Zuversicht begegnen können. Veeam v12 ist ein großer Sprung für führende Datenschutzsoftware und Objektspeicher: Gemeinsam bieten sie Unveränderlichkeit über alle Ebenen hinweg sowie alle intrinsischen Vorteile von Objektspeicher bei der Skalierung – und vereinfachen die Verwaltung, indem sie zu viele Silos beseitigen. Wir unterstützen den kompletten Funktionsumfang von Veeam v12, darunter: Direct-to-Object Storage – damit nutzen Sie die bewährte Unveränderlichkeit und unbegrenzte Skalierbarkeit von Objektspeicher voll aus, ohne Abstriche bei der Backup-Performance. Smart Object Storage API – optimiert anspruchsvollste Datenumgebungen mit mehr Benutzerfreundlichkeit, Transparenz und Verwaltbarkeit der Daten. Vereinfachtes Storage Tiering ist ohne Kompromisse sowohl auf Performance als auch auf Kapazität optimiert. Zudem ist der Objektspeicher von Scality für jede Backup-Ebene der 3-2-1-1-Regel mit Veeam v12 validiert: Unveränderliche Performance-Ebene mit Direct-to-Object-Backups Unveränderliche Kapazitätsebene mit Scale-out-Objektspeicher Unveränderliche externe Langzeitaufbewahrungsebene (monatliche/jährliche Backups) Veeam + Scality ermöglichen lückenlosen Datenschutz und verringern gleichzeitig Komplexität und Kosten von Backups. Die enge Integration von Anwendung und Speicher sorgt für einfache Bedienung und intelligente Daten-Workflows. Screenshot Sichern Sie auf das Beste – und bleiben Sie entspannt Unsere Zusammenarbeit mit Veeam verbessert Ransomware-Schutz, Unveränderlichkeit der Daten und betriebliche Effizienz – ohne Abstriche bei Flexibilität oder Performance. Die Veeam Data Platform und Scality bieten Nutzern mehr Sicherheit, geringere Kosten und einen einfacheren Betrieb. Mit einem soliden Plan, jede Herausforderung nicht nur zu überstehen, sondern daran zu wachsen, können Unternehmen unvorhersehbare Ransomware-Gefahren, wirtschaftliche Bedingungen, uneingeschränktes Datenwachstum und Naturkatastrophen zuverlässig bewältigen – und ihre Daten sicher und unzerstörbar halten, was auch immer passiert. Sie möchten mehr darüber erfahren, warum Scality der beste Objektspeicher für Backups mit der Veeam Data Platform v12 ist? Hier lesen.