10 Die Public Cloud bietet viele Vorteile, birgt aber auch ernsthafte Sicherheitsrisiken – trotz großer Investitionen und Fortschritte, um Public-Cloud-Angebote sicherer zu machen. Insbesondere AWS, Azure und Google liefern laufend neue Funktionen, um die Sicherheit ihrer Dienste zu erhöhen. Solche Funktionen müssen jedoch richtig implementiert werden, menschliche Prozesse müssen verfeinert werden, und die Bedrohungen lassen nicht nach. Für Unternehmen, die sensible Daten speichern, ist diese Realität nicht zu ignorieren. Studien zeigen die Bedrohungen in Public-Cloud-Umgebungen Viele Unternehmen gehen fälschlicherweise davon aus, dass sich Cloud-Anbieter einfach um die Datensicherheit kümmern. Tatsächlich muss der Kunde eine aktive Rolle übernehmen. Selbst bei IT-Teams, die sich ihrer Verantwortung voll bewusst sind, herrscht oft Unklarheit darüber, was genau getan werden muss, um eine Public-Cloud-Implementierung abzusichern. Auf der To-do-Liste stehen die Verwaltung von Benutzeridentitäten und Rollen, die Vergabe und regelmäßige Rotation von Schlüsseln, die korrekte Zugriffssteuerung für Bucket- und Objektdaten und vieles mehr. Da AWS S3 ein enorm beliebter Speicherdienst ist, erhält er im Sicherheitsbereich viel Aufmerksamkeit. Untersuchungen (auf Englisch) haben gezeigt, dass Angreifer Amazon-S3-Buckets als neue Angriffsfläche nutzen und mit gezielten Angriffsvektoren Ihre Daten nicht nur stehlen, sondern auch Lösegeld dafür fordern können. Ein aktueller Bericht eines Sicherheitsunternehmens (auf Englisch) ergab, dass nahezu alle Unternehmen Identitäten haben, die die meisten (über 90 %) ihrer Amazon-S3-Buckets anfällig für Ransomware machen. Das liegt vor allem an einer „toxischen Kombination aus überprivilegierten Identitäten und schlecht konfigurierten Umgebungen“. Der ernüchternde Bericht kommt zu dem Schluss, dass es keine Frage des „Ob“, sondern des „Wann“ ist, bis es zu einem massiven Ransomware-Angriff auf die AWS-Cloud-Plattform kommt. Viele IT-Teams stehen damit vor einem Dilemma: Sie brauchen die Flexibilität und Skalierbarkeit der Public Cloud, müssen aber auch sicherstellen, dass ihre hochsensiblen Daten geschützt sind – erst recht bei steigenden Risiken. Ist es möglich, das Beste aus beiden Welten zu haben? Auf jeden Fall. Zunehmende Ransomware-Angriffe gefährden Daten Kaum ein Tag vergeht ohne Meldungen über aufsehenerregende Ransomware-Angriffe – sie treffen große und kleine Unternehmen in allen Branchen. Zudem werden Ransomware-Angriffe und Datenpannen in jeder Hinsicht teurer. Hier nur einige aktuelle Zahlen, die das unterstreichen. Mindestens 75 % der IT-Organisationen werden bis 2025 mit einem oder mehreren Angriffen konfrontiert sein, so Gartner. Die durchschnittlichen Kosten einer Datenpanne stiegen 2021 von 3,86 auf 4,24 Mio. $ – die höchsten durchschnittlichen Kosten (auf Englisch) seit 17 Jahren. Ransomware wird ihre Opfer Prognosen zufolge bis 2031 jährlich über 265 Mrd. $ kosten (auf Englisch). 2021 betrug die durchschnittliche Ausfallzeit eines Unternehmens (auf Englisch) nach einem Angriff 23 Tage – 10 % mehr als im Vorjahr. Eine einzige Stunde Ausfallzeit kostet 91 % der mittelgroßen und großen Unternehmen (auf Englisch) 300.000 $ oder mehr. Ransomware ist inzwischen unvermeidlich, Datenverlust jedoch nicht. Die Vorteile der Public Cloud nutzen – ohne ihre Nachteile Ja, die Public Cloud bietet viel Skalierbarkeit, Agilität auf Abruf und umfangreiche Funktionen. Sie kann aber auch teuer sein. Ein Beispiel: Bei 50 der führenden börsennotierten Softwareunternehmen, die derzeit Cloud-Infrastruktur nutzen, gehen schätzungsweise 100 Mrd. $ an Marktwert durch die Auswirkungen der Cloud auf die Margen verloren (auf Englisch)– verglichen mit dem Eigenbetrieb der Infrastruktur. Zudem verlieren Sie, was Sie an Komfort gewinnen, an Kontrolle über Ihre eigenen Sicherheitsrichtlinien und -verfahren – ganz zu schweigen von Ihrer Datensouveränität. Was wäre, wenn es eine Lösung gäbe, die alle Vorteile der Public Cloud in Ihr Rechenzentrum bringt? Genau das verspricht unzerstörbarer Cloud-Speicher für Rechenzentren. Im Grunde ist es Ihr eigener privater Cloud-Speicherdienst. Wie unzerstörbarer Cloud-Speicher Ihre Daten kugelsicher gegen Ransomware macht Der unzerstörbare Cloud-Speicher von Scality vereint die genannten Vorteile der Public Cloud mit Benutzerfreundlichkeit, kugelsicherem Ransomware-Schutz und null Datenverlust – und das zu bis zu 80 % geringeren Kosten als herkömmlicher Speicher oder Public-Cloud-Speicher. Was macht ihn grundsätzlich sicherer als die Public Cloud? Scality wird typischerweise in einem Rechenzentrum hinter weiteren Sicherheitsebenen und -diensten implementiert, darunter sichere Firewalls, Netzwerksicherheit, Anwendungsserver (die auf dieser Ebene ebenfalls Authentifizierung und Zugriffskontrolle bieten) und schließlich der Datenspeicher. Als Teil einer umfassenden Sicherheits- und Ransomware-Schutzinfrastruktur im Rechenzentrum ist er grundsätzlich besser kontrolliert und damit sicherer als ein Speicherdienst, der direkt im öffentlichen Internet erreichbar ist. Ein unveränderlicher Datentresor on-premises Es gibt ein Maß an Sicherheit und Privatsphäre, das nur eine On-Premises-Umgebung bieten kann. Mit Scality erhalten Sie volle Autonomie über Ihre Sicherheits- und Datenzugriffsrichtlinien sowie AWS-kompatiblen S3-Speicher mit Unterstützung für Datenunveränderlichkeit. Die Datenunveränderlichkeit über S3 Object Lock stellt sicher, dass Ihre Daten in ihrer ursprünglichen Form gespeichert und geschützt werden. Durch die Partnerschaft mit Veeam stellen wir sicher, dass die Lösungen Scality RING und ARTESCA wirklich air-gapped, manipulationssichere Backup-Daten bieten, die gegen Ransomware immun bleiben – und im Fall eines Angriffs einen robusten und schnellen Wiederherstellungsweg ermöglichen. Bessere Kontrolle über Identitäten und Zugriffe Wie bereits erwähnt, hängt eines der größten Sicherheitsprobleme bei S3-Buckets mit Identitäten und Berechtigungen zusammen – also mit der Zugriffskontrolle. Mit der richtigen Implementierung von Objektspeicher können schlüsselbasierte Protokolle jedoch sicherstellen, dass nur autorisierte Benutzer auf Daten zugreifen. Sie können eine fein abgestufte Zugriffskontrolle festlegen, sodass Administratoren den Zugriff auf bestimmte Daten für bestimmte Benutzer oder Benutzergruppen verweigern oder erlauben und sogar Schreibvorgänge (zum Überschreiben von Daten) oder Löschungen vollständig untersagen können. Diese Funktion bietet einen höheren Schutz vor Angriffen. On-Premises-Cloud-Speicher schafft eine Win-win-Situation Ransomware wird nicht verschwinden. Und die zunehmende Cloud-Nutzung ist derzeit einer der wichtigsten Treiber für Sicherheitsinvestitionen. Zum Glück gibt es jetzt dank On-Premises- Cloud-Speicher einen besseren Weg, diese Herausforderungen zu bewältigen. Wie Organisationen wie die National Library of Scotland (auf Englisch) vom Ransomware-Schutz durch unzerstörbaren Cloud-Speicher profitieren, erfahren Sie hier. Und glauben Sie nicht nur uns – das sagen die Analysten von Gartner und IDC .