Friday, November 6, 2026
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Warum das Gartner Magic Quadrant für Datei- und Objektspeicher für die IT wichtig ist

Ein Blick hinter die Kulissen von Scalitys sechs Jahren als Leader.

Wir bei Scality sind sehr dankbar, zum sechsten Mal in Folge als Leader im Gartner Magic Quadrant (auf Englisch) ausgezeichnet worden zu sein. Es ehrt uns, zu den besten Anbietern unserer Klasse zu gehören – eine Auszeichnung, die nur wenigen zuteilwird.

Gartner ist der Goldstandard für die Bewertung von IT-Anbietern. Das Magic Quadrant ist eine eingehende Analyse unseres Wertversprechens sowie der Verfassung unseres Geschäfts und unserer Produkte. Als Anbieter bereiten wir uns jedes Jahr auf diese tiefgehende Analyse unseres Geschäfts vor. Für mich bedeutet das viel Espresso (Peet’s Cafe Latte ist mein persönlicher Favorit) und lange Nächte.

Die Methodik von Gartner im Detail

Die Analysten von Gartner nutzen viele Kennzahlen und Messgrößen zur Bewertung von Anbietern, die beiden wichtigsten Kriterien sind jedoch Umsetzung und Vision.

Die entscheidende Frage ist, was hinter diesem Fortschritt steckt und warum er für Scality-Kunden wichtig ist. Wir sind überzeugt, dass er unseren Kunden eine unabhängige Bestätigung und Vertrauen in die Technologieinvestitionen gibt, die sie mit uns tätigen. Außerdem hilft er, die Stärken und Schwächen verschiedener Anbieter zu verstehen und Orientierung für die Zukunft zu gewinnen. 

Umsetzung: reale Kundenimplementierungen und Wachstum

Unter Umsetzung verstehen wir die Bewertung des Anbietergeschäfts durch Gartner: die Leistung in Bezug auf Umsatzwachstum und Kundengewinnung sowie das Funktionieren des Unternehmens aus operativer Sicht. Gartner bewertet auch die Umsetzung bei den Produkten. Um besser zu zeigen, wie unsere Produkte eingesetzt werden, haben wir reale Fallstudien von Kunden (auf Englisch) aus aller Welt bereitgestellt, die belegen, dass wir Lösungen in mindestens drei großen Regionen verkaufen und unterstützen können.

Vision: Kunden im Mittelpunkt

Die andere zentrale Achse des Magic Quadrant ist die Vision. Sie konzentriert sich stärker auf die Bereiche, auf die das Unternehmen seine Produkte und Lösungen in den kommenden Jahren ausrichten wird.

Wir konzentrieren uns auf drei zentrale Datenherausforderungen unserer Kunden:

  1. Datenwachstum: Müssten Kunden nur wenige Terabyte verwalten, wären Probleme und Lösungen deutlich kleiner. Die meisten größeren Unternehmen verwalten heute bereits insgesamt Petabytes an Daten. Ein Großteil davon ist so wertvoll, dass er langfristig (Monate bis Jahre) gespeichert und aufbewahrt werden muss. Diese Wachstumskurve zeigt keine Anzeichen einer Abschwächung. Die Ära, in der einzelne Unternehmen Exabytes an Daten verwalten, steht bevor; für die größten Institutionen ist sie bereits angebrochen.
  1. Daten überall: Früher wurden Daten vor allem in großen IT-Rechenzentren erzeugt und genutzt. In den letzten gut zehn Jahren verteilen sich Daten zunehmend auf Mobilgeräte, Public Clouds und Rechenzentren. Auch die Vielfalt neuer Edge-Standorte, die Daten erzeugen und nutzen, nimmt zu – von Stadien bis zu Flughäfen, von Kreuzfahrtschiffen bis zu autonomen Fahrzeugen, Krankenhäusern und mehr. Neue Daten werden größtenteils maschinell und nicht von Menschen erzeugt. Aus Datensicht leben wir in einer hochgradig verteilten Welt.
  2. Neue Cloud-native Workloads: Wir haben das Aufkommen neuer datenintensiver Workloads in den Bereichen Big-Data-Analysen, KI/ML und Distribution von Medieninhalten erlebt. Wir erwarten, dass neue Cloud-native Anwendungen im Zuge der Anwendungsmodernisierung in Unternehmen weitere Inhalte und Datenkapazitäten hervorbringen. Kubernetes wird zudem grundlegend verändern, wie Speicher bereitgestellt und genutzt wird, damit er sich natürlicher in dieses Paradigma einfügt.

Wie hat sich unsere Vision in den letzten sechs Jahren verändert?

Damit eine Vision trägt, muss man mit gezieltem Einsatz einen stetigen Fortschritt nachweisen. Unsere Vision hat sich in den letzten sechs Jahren deutlich weiterentwickelt – ein Spiegelbild der sich wandelnden Kundenanforderungen und Markttrends, die wir in jeder Phase entstehen sahen.

Eine Vision ist das Ergebnis unzähliger Gespräche mit Analysten, Partnern, internen Stakeholdern und natürlich unseren Kunden. Die Zukunft ist nie sicher, und Dinge werden sich zwangsläufig ändern, doch unsere Vision orientiert sich an den Bedürfnissen unserer Kunden – heute und in Zukunft. Sehen wir uns an, wie sich unsere Vision und unsere Lösungen an veränderte Marktanforderungen angepasst haben.

Daten sind größer denn je

Um 2014 wurde klar, dass Unternehmen Petabytes an unstrukturierten Daten besaßen, die sie lieber intern als in der Public Cloud speichern wollten. Regulatorische Compliance und der Wert historischer Erkenntnisse erforderten eine jahrelange Datenaufbewahrung. Gleichzeitig bauten Unternehmenskunden eigene „private“ Cloud-Umgebungen auf, um agiler zu werden. Dafür brauchten sie eine passende Speicherdienstschicht. Für Scality RING (auf Englisch) bedeutete das:

  1. Integration in Private-Cloud-Umgebungen 
  2. Bereitstellung und Betrieb in sicheren, vom Netz getrennten (und teils vollständig abgeschotteten) Umgebungen
  3. Vereinfachte, leistungsfähigere UI-basierte Verwaltungsfunktionen
  4. Sicherheitsintegrationen mit Unternehmensdiensten und Verschlüsselung (AD, LDAP, Kerberos & KMS)

Der Aufstieg von Multi-Cloud-Daten

Bis 2016/2017 benötigten viele unserer Kunden Multi-Cloud-Datenfunktionen – ein Bedarf, der dadurch entstand, dass Daten sowohl on-premises als auch bei einer Kombination aus Service Providern und/oder AWS, Azure und Google Cloud lagen. Der Bedarf an Datenmobilität begann mit Anforderungen an die Datenmigration und entwickelte sich zu ausgefeilteren Richtlinien für Datenzusammenarbeit, Datenschutz oder Souveränität. Unsere Kunden hatten es mit heterogenen Speicherumgebungen zu tun und nutzten eine Mischung aus NAS, Scale-out-NAS, SAN (mit Dateisystemen), Objektspeicher, Backup-Geräten, Clouds und Band, um unstrukturierte Daten zu speichern.

Der Bedarf an einer speicherunabhängigen Multi-Cloud-Datenmanagementlösung führte zu Zenko; (auf Englisch) der Bedarf an Hybrid-Cloud-Datenmanagementfunktionen wurde mit RING8 (auf Englisch) erfüllt. Wir führten Funktionen für drei zentrale Anwendungsmuster ein (Hybrid-Cloud-Datenarchivierung, Data Bursting und Disaster Recovery für Daten) und ergänzten integrierte Suchfunktionen.

Unsere Kunden nutzen unsere Lösungen heute, um Daten über ihre Private und Public Clouds hinweg zu verwalten. Zudem wächst der Bedarf an Datenmanagement von und zu neuen Edge-Standorten. Daten sind überall, und Lösungen müssen diese Daten dort speichern und verwalten können, wo sie sich befinden.

Neue Cloud-native Anwendungs-Workloads

Cloud-native Anwendungen und eine neue Klasse datenintensiver Anwendungs-Workloads in KI/ML und Big-Data-Analysen haben großen Einfluss. Sie verändern die Anforderungen an Speicher drastisch, sowohl bei der Nutzung (Zugriff) als auch bei der Verwaltung (Bereitstellung). Der natürliche Weg führt hier zu mehr Automatisierung und damit zu vollständig API-gesteuerten Abläufen. Automatisierung und vereinfachte Verwaltung werden künftig ein zentraler Aspekt unserer Vision sein.

Wie es weitergeht

Die Erwartungen an die Kapazität von Speichersystemen werden weiter steigen, ebenso die Zahl der Anwendungen, Benutzer und Datenobjekte sowie die Anforderungen an Parallelität und Verfügbarkeit. Das verlangt nach Datenspeichersystemen, die anpassungsfähiger sind, um mehr und größere Probleme zu lösen und das Problem heterogener Silos zu verringern. Sie müssen nachhaltiger sein, damit sie Daten langfristig vorhalten können.

Letztlich erinnert uns dieser Rückblick auf sechs Jahre Gartner-Vision daran, dass die einzige Konstante in unserer Branche der Wandel ist. Wir freuen uns auf viele weitere Jahre, in denen wir diese neuen Datenprobleme und Herausforderungen lösen.

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