8 Das Wohlbefinden der Mitarbeitenden ist ein zentraler Wert bei Scality, und wir ermutigen unser Team, sich auf vielfältige Weise herauszufordern – nicht nur beruflich, sondern auch körperlich und emotional. Für einen Scality-Mitarbeiter bedeutete das die Teilnahme am Ironman Europe. Für Geraldine Courtois-Menguy, Regional Sales Manager bei Scality, war es die Teilnahme an der GravelMan Series (auf Englisch), einem Radrennen von Paris nach Deauville in Frankreich. Im Folgenden erzählt sie uns von ihrer Erfahrung. Als mein Vater Ende der 1950er-Jahre ein Kind war, wurde er als einer der Ersten in Paris am Herzen operiert. Eine Lehrerin organisierte in seinem Dorf eine Spendenaktion, damit seine Eltern sich die lebensrettende Operation leisten konnten. Ohne ihre Großzügigkeit wäre ich heute nicht hier. Meine Dankbarkeit für den Einsatz dieser Lehrerin vor so vielen Jahren hat in mir den Wunsch geweckt, meiner eigenen Gemeinschaft etwas zurückzugeben. Gleichzeitig suchte ich nach einer Möglichkeit, mich körperlich richtig zu fordern. Was wäre, wenn sich beide Wünsche verbinden ließen? Screenshot „Mit den Beinen beginnen, mit dem Kopf ins Ziel kommen“ Ich denke oft an eine Kollegin bei Scality, die sich vor einigen Jahren einer Knochenmarktransplantation unterzog. Ihre Erfahrung hat sie dazu inspiriert, andere in einer ähnlichen Situation zu unterstützen, indem sie an Benefizläufen teilnimmt. Mein Wunsch, eine persönliche körperliche Herausforderung anzunehmen und zugleich einen guten Zweck zu unterstützen, führte mich zur GravelMan Series. Das ist kein gewöhnliches Straßenrennen. Es wird beschrieben als „ein Abenteuer, bei dem das oberste Ziel ist, dass die Teilnehmenden ihre eigenen Erwartungen übertreffen“. Als ich zum ersten Mal daran dachte, an der Fahrt von Paris nach Deauville (auf Englisch) teilzunehmen, einer Strecke von rund 350 Kilometern, erschien mir das völlig unmöglich – und doch begann ich davon zu träumen, wie es sich anfühlen würde, diese Herausforderung anzunehmen. Ich wusste, dass es hart werden würde; schließlich lautet der Slogan der Veranstaltung „Mit den Beinen beginnen, mit dem Kopf ins Ziel kommen“. Gründer Steven Le Hyaric ist ein bekannter Radsportler und Abenteurer mit großer Lebensfreude und Lust auf das Unbekannte. Er rief die GravelMan Series ins Leben, um andere zu ermutigen, sich neuen Herausforderungen zu stellen und über ihre Komfortzone hinauszugehen. Wie er auf der Website der Veranstaltung erklärt: „Das Ziel im Leben ist, etwas zu tun und stolz auf sich zu sein. Ob ich den Himalaya, Tibet, die Sahara, Frankreich, Flandern oder die Picardie durchquere, es gibt einen einzigen roten Faden – Freiheit. Sei frei.“ Also beschloss ich, den Sprung zu wagen und es anzugehen – obwohl ich noch nie an einer solchen Veranstaltung teilgenommen hatte. Fahren für den guten Zweck: Mécénat Chirurgie Cardiaque Bei diesem Rennen ging es nicht nur um meinen Wunsch, eine körperliche Herausforderung zu meistern. Ich wollte die Veranstaltung auch nutzen, um Aufmerksamkeit und Spenden für eine gemeinnützige Organisation zu gewinnen, die ich mit Leidenschaft unterstütze. Mécénat Chirurgie Cardiaque wurde 1996 von der französischen Kardiologin Francine Leca gegründet, mit dem Ziel, Kindern mit Herzerkrankungen lebensrettende Operationen zu ermöglichen. Screenshot Die Organisation arbeitet mit Kindern aus benachteiligten Ländern weltweit und bringt sie in einige der besten medizinischen Einrichtungen Frankreichs, wo sie lebensrettende Herzoperationen erhalten. Seit ihrer Gründung hat die Organisation über 4.000 Kinder operiert, unterstützt von ehrenamtlichen Gastfamilien in Frankreich, bei denen die Kinder vorübergehend wohnen. Ein kurzes Video über die Arbeit von Mécénat Chirurgie Cardiaque sehen Sie hier. (auf Englisch) https://www.youtube.com/watch?v=mPDIcYzMU_k (auf Englisch) Ich habe vor einigen Jahren von dieser Organisation erfahren, und wegen meines Vaters hat sie mich tief berührt. Mein Traum ist es, etwas zurückzugeben und mit meiner Unterstützung für Mécénat Chirurgie Cardiaque einem weiteren Kind eine Herzoperation zu ermöglichen. Das war mein Antrieb bei der Vorbereitung auf den GravelMan, und ich begann, Spenden zu sammeln (auf Englisch). Der Tag des großen Rennens Wir starteten das Rennen am Samstag, dem 24. September, pünktlich um 6:00 Uhr an der Avenue de la Grande Armée in Paris. Es war dunkel und stürmisch, und die Wettervorhersage kündigte den ganzen Tag Regen an. Meine Mitstreiter und ich begannen mit dem Anstieg vom Mont Valérien und fuhren dann weiter zur berühmten Côte de la Jonchère auf dem Weg von Paris nach Deauville. Wir kamen durch wunderschöne Dörfer und durchquerten den Wald von Marly, wo mir zwei hilfsbereite Fahrer halfen, den Schlauch meines Hinterreifens zu wechseln. Wir passierten die prächtige Kirche von Mantes-la-Jolie, deren Dach wie das der Hospices de Beaune mit rautenförmig gemusterten Ziegeln geschmückt ist. Dann ging es an die Ufer der Seine, und wir alle bemühten uns, konzentriert zu bleiben, ganz gleich, wie erschöpft wir waren. Vom Anfang bis zum Ende fuhren wir unzählige Anstiege und Abfahrten, darunter einige sehr harte, deren Bewältigung viele qualvolle Minuten dauerte. Mit jeder geschafften Etappe fühlte ich mich besser, weil ich wusste, dass ich dem Ziel ein Stück näher war. Der Zusammenhalt mit den anderen Fahrern gab Kraft und sorgte unterwegs für Ermutigung. Rückblick auf die Erfahrung Der GravelMan war wirklich eine der härtesten sportlichen Herausforderungen, die ich je gemeistert habe. Während der Fahrt ein T-Shirt von Mécénat Chirurgie Cardiaque zu tragen, war mir eine Ehre – und erinnerte mich ständig daran, warum ich das tat, selbst wenn es richtig hart wurde. Ich bekomme immer noch Gänsehaut vor Freude, wenn ich an diese Veranstaltung denke – daran, warum ich sie überhaupt angegangen bin und was es gekostet hat, sie zu bewältigen. Ich danke der Geschäftsführung von Scality für die Unterstützung dieser Bemühungen, einschließlich einer Spende an Mécénat Chirurgie Cardiaque. Mich inspiriert die Mission von CEO Jérôme Lecat, etwas zurückzugeben und Scality for Good voranzubringen – und ich bin dankbar, dass das Unternehmen uns ermutigt, die Organisationen und Veranstaltungen zu unterstützen, die uns am Herzen liegen. Auch eine kleine Tat ist eine Tat, ein Schritt in die richtige Richtung, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie Scality-Mitarbeitende ihr körperliches und seelisches Wohlbefinden fördern und gleichzeitig ihrer Gemeinschaft etwas zurückgeben? Lesen Sie über unser „Rennen zum Mond“ und unsere Teilnahme an der Course du Cœur, mit der wir auf das Thema Organspende aufmerksam machen.