Friday, November 6, 2026
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Neue Studie: Bedenken zur Datensouveränität treiben den Wechsel zur Hybrid Cloud

Ende letzten Jahres haben wir vorhergesagt, dass Bedenken in Bezug auf Technologie- und Datensouveränität das Wachstum regionaler Service Provider vorantreiben würden. Damals stellten wir fest: „Die Abhängigkeit von Technologieanbietern und Cloud-Diensten mit Sitz außerhalb der eigenen Region bereitet globalen Unternehmen zunehmend Sorgen.“

Datensouveränität-Vorschriften wie der Data Governance Act (auf Englisch) in Europa enthalten Anforderungen, die schwer einzuhalten sein können. Unternehmen haben Mühe, den Überblick über den Speicherort ihrer Daten zu behalten und lokale Vorschriften zur Datenresidenz einzuhalten. Wir sagten voraus, dass dies eine Branche lokaler und regionaler Service Provider hervorbringen würde, die Cloud-Souveränitätsdienste anbieten, indem sie sicherstellen, dass die Daten innerhalb festgelegter Grenzen bleiben. 

Die Ergebnisse einer neuen Umfrage – durchgeführt vom globalen Technologie-Marktforschungsunternehmen Vanson Bourne – zeigen, dass Datensouveränität für Unternehmen in Frankreich, Deutschland, Großbritannien und den USA eindeutig ganz oben auf der Agenda steht. Und mit diesen wachsenden Bedenken sehen wir, dass sich immer mehr Unternehmen von der Public Cloud abwenden und hybride Ansätze wählen, auch solche mit regionalen Service Providern.

Sehen wir uns die Ergebnisse genauer an.

Die große Mehrheit der Unternehmen nimmt Datensouveränität ernst

In allen vier Ländern verfügen die meisten Unternehmen entweder bereits über Souveränitätsvorschriften bzw. -richtlinien, um ihre Daten an bestimmten Orten zu halten (z. B. lokal, in bestimmten Ländern oder Regionen), oder sie planen dies. 

Nahezu alle Unternehmen (98 %) in Frankreich, Deutschland, Großbritannien und den USA haben einen Plan zur Speicherung souveräner Daten oder werden einen haben – 80 % verfügen bereits über etablierte Strategien, und 18 % planen deren Umsetzung.

Public Cloud vs. Hybrid Cloud

Obwohl das Konzept des Cloud Computing bereits in den 1960er-Jahren diskutiert wurde, setzte es sich erst in den 90er-Jahren wirklich durch. 2006 folgte dann der Start von AWS S3, heute der am weitesten verbreitete Cloud-Storage-Dienst. Später, um 2015/2016, erlebten wir ein stärkeres Aufkommen des Hybrid-Cloud-Modells für die Datenspeicherung. Auch wenn die Hybrid Cloud noch relativ neu ist und weniger Zeit für ihre Verbreitung hatte als die Public Cloud, ist klar, dass sich viele Unternehmen in Richtung eines Hybrid-Cloud-Ansatzes bewegen.

Laut der Umfrage teilen sich die vier Länder in zwei Lager: In den USA und Frankreich setzt man eher auf einen großen Public-Cloud-Dienst, während die Befragten in Großbritannien und Deutschland zu einem Hybrid-Cloud-Ansatz tendieren. Frankreich entscheidet sich mit 52 % am ehesten für die Public Cloud, verglichen mit einem weltweiten Durchschnitt von 40 %.

Unternehmen lösen sich zunehmend von der alleinigen Abhängigkeit von der Public Cloud. In allen vier Regionen wählen größere Unternehmen (mit über 3.000 Beschäftigten) eher einen Hybrid-Cloud-Ansatz (40 %) als Befragte aus kleineren Unternehmen (mit 1.000–2.999 Beschäftigten) mit 30 %. Kleinere Unternehmen nutzen eher als größere die Public Cloud (42 % gegenüber 38 %) oder einen regionalen Cloud-Service-Provider (16 % gegenüber 12 %).

Diese Ergebnisse bestätigen, dass Unternehmen nach Lösungen suchen, die sie vor der Abhängigkeit von einer einzigen Quelle schützen. Zudem sehen wir ein Wachstum regionaler Service Provider, die eine kostengünstigere Lösung bieten könnten.

Ein unzerstörbarer Ansatz

Wir haben beobachtet, dass die Public Cloud zwar rasant an Verbreitung gewonnen hat, aber keine Universallösung ist. In puncto Agilität und Skalierbarkeit spricht vieles für sie. Für manche Anwendungen und für die kurzfristige Datenspeicherung ist sie eine gute Option, in anderen Bereichen hat sie jedoch Schwächen. Zum einen bietet sie Benutzern nicht genügend Kontrolle über die Infrastruktur. Die Leistung ist oft unzureichend, und die Sicherheit kann problematisch sein.

Hier kommt der unzerstörbare Cloud-Speicher für Rechenzentren von Scality ins Spiel. Diese Lösung vereint die Vorteile der Public Cloud mit der Leistung, Kontrolle und Sicherheit einer On-Premises-Private-Cloud-Infrastruktur. Mit einer beeindruckenden Kombination aus Sicherheit, Skalierbarkeit und Geschwindigkeit wächst sie exponentiell mit Ihren Anforderungen. Sie ist unveränderlich, anpassungsfähig und einfach zu verwalten. Genau diese Eigenschaften machen sie unzerstörbar.

Mehr Stärke für die Datensouveränität

Wie wir letztes Jahr vermutet haben, treiben Bedenken hinsichtlich der Datensouveränität tatsächlich das Wachstum regionaler Service Provider voran. Unternehmen wollen die verschiedenen Vorschriften zur Datensouveränität einhalten und müssen daher den Überblick über ihre Daten behalten. Das hat natürlich zu einer größeren Wertschätzung kleinerer regionaler Service Provider geführt.

Die gute Nachricht: Unternehmen müssen nicht auf die Vorteile der Public Cloud verzichten, um Compliance-Anforderungen zu erfüllen. Unzerstörbarer Cloud-Speicher für Rechenzentren bietet diese Vorteile in einer On-Premises-Implementierung.

Weitere Daten und Erkenntnisse finden Sie in der Vanson-Bourne-Studie hier.

Erfahren Sie mehr darüber, wie Scality und HPE GreenLake Unternehmen dabei helfen, einen Public-Cloud-Lock-in zu vermeiden und ihre Daten souverän zu halten.