Thursday, November 5, 2026
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Jean-Brice von Scality tritt bei der IRONMAN-Weltmeisterschaft an

Bei Scality nehmen wir unser Motto „Work hard, play hard“ ernst. Für manche von uns gehört dazu, sich einigen der härtesten körperlichen Herausforderungen der Welt zu stellen. Nach der IRONMAN-Europameisterschaft 2022 (auf Englisch) im vergangenen Jahr hat sich Jean-Brice Combebias, Platforms Product Owner bei Scality, mit seiner Zeit für die Weltmeisterschaft (auf Englisch) qualifiziert! Normalerweise findet das Event auf Hawaii statt, doch in diesem Jahr hat Jean-Brice die Chance, in seinem Heimatland Frankreich anzutreten.

Jean-Brice hat kürzlich erzählt, was er bei der Vorbereitung auf diesen Wettkampf gelernt hat und wie ihm die Arbeit bei Scality hilft, seine Ziele zu erreichen.

Erzähl uns: Was genau ist der IRONMAN?

Falls Sie die IRONMAN-Serie nicht kennen: Es ist ein Triathlon – nur auf die Spitze getrieben. Man spricht von einem „Ultra-Triathlon“, bestehend aus 3,8 km (2,4 Meilen) Schwimmen, 180 km (112 Meilen) Radfahren und 42,2 km (26,2 Meilen) Laufen. Ja, zum Abschluss steht ein kompletter Marathon an. Gelinde gesagt ist das kein Spaziergang.

Die Events finden weltweit statt, und in diesem Jahr wird die Weltmeisterschaft in Nizza in Frankreich ausgetragen, wo männliche Triathleten aus aller Welt zusammenkommen, um an der Côte d’Azur um die Wette zu fahren und die Schönheit der Französischen Riviera zu genießen.

In gewisser Weise verläuft meine Teilnahme an IRONMAN-Events parallel zu meiner Arbeit bei Scality. Ich baue gern Dinge – und das ist ein wichtiger Teil meiner Rolle im Unternehmen, wo wir an neuen und verbesserten Lösungen arbeiten, die bestmöglich zu den individuellen Anforderungen unserer Kunden passen. So wie jede Lösung einen Produktlebenszyklus durchläuft, hat auch jeder Wettkampf seinen „Lebenszyklus“. Jedes Rennen steht für einen neuen Aufbauprozess von sechs bis neun Monaten, und die Ergebnisse folgen auf ein ernsthaftes und konsequentes Investment – gar nicht so anders als meine Herangehensweise an die Entwicklung unserer Scality-Angebote.

Wie hast du dich für die IRONMAN-Weltmeisterschaft qualifiziert?

Beim Event in Cascais in Portugal wurde ich 25. in meiner Altersklasse und bekam damit einen Startplatz für die Weltmeisterschaft. 

Traditionell wurde die IRONMAN-Weltmeisterschaft auf Hawaii ausgetragen, doch in diesem Jahr findet das Rennen der Frauen dort statt, während die Männer in Frankreich starten. Dass die Weltmeisterschaft normalerweise auf Hawaii stattfindet, war für mich wegen der Entfernung schwierig – doch jetzt passt alles, und ich darf hier in meinem Heimatland teilnehmen. Ich achte sehr darauf, meinen CO2-Fußabdruck und meine Klimawirkung zu verringern, daher war es ein großer Vorteil für mich, nicht zum Wettkampf fliegen zu müssen. 

Es macht mich demütig, einen Startplatz bei diesem Event errungen zu haben. Die Chance, sich für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren, soll für die meisten Altersklassen unter 10 % liegen, bei vielen anderen IRONMAN-Qualifikationsrennen sogar unter 5 %. Den Rekord bei den Männern stellte im vergangenen Jahr der Norweger Gustav Iden mit 7 Stunden, 40 Minuten und 24 Sekunden auf. 

An meinem ersten IRONMAN nahm ich 2017 teil und kam nach 10 Stunden und 47 Minuten ins Ziel. Beim Rennen im vergangenen Jahr, mit dem ich mich für die Weltmeisterschaft qualifizierte, brauchte ich 10 Stunden und 23 Minuten. Beim jüngsten Event im Juli im spanischen Baskenland (auf Englisch) lag meine Zeit bei 9 Stunden und 48 Minuten – besser als mein Ziel, zwischen 10 Stunden und 10 Stunden 30 Minuten ins Ziel zu kommen. Mein Training zahlt sich aus!

Für die Vorbereitung auf den Herbst habe ich mir eine Zeit unter 10 Stunden zum Ziel gesetzt. Zu sagen, ich befinde mich in Elite-Gesellschaft, wäre eine Untertreibung. Ich trete gegen eine beeindruckende und talentierte Gruppe von Athleten aus aller Welt an. Das allein macht mich schon mehr als nur ein bisschen nervös! Doch der Weg ist das Ziel, und auch wenn die Konkurrenz sicher hart ist, trete ich eigentlich gegen mich selbst an. Das ist ein echter Test meiner eigenen Kraft und Entschlossenheit.

Was hat dich dazu inspiriert, den IRONMAN auszuprobieren?

Ich war schon immer sportbegeistert. Als ich jünger war, habe ich viel Handball gespielt. Erst vor etwa sechs Jahren habe ich einen Triathlon ausprobiert. Ich habe mit kleineren Rennen angefangen und fand großen Gefallen am Trainingsprozess. Es erinnerte mich an meine Zeit als Sportler im Studium, und ich merkte, wie sehr ich die mentale und körperliche Disziplin genoss, die das Training mehrmals pro Woche erfordert. Das hat mich schließlich zu den IRONMAN-Herausforderungen geführt.

Scality hat meine Vorhaben sehr unterstützt. Das Wellness-Programm des Unternehmens fördert alle Formen des Wohlbefindens – auch das körperliche und mentale. Scality hat mich zudem finanziell bei den Startgebühren für diese Events unterstützt und mir die nötige freie Zeit für die Teilnahme an verschiedenen Wettkämpfen gegeben.

Wie sieht dein Trainingsplan aus?

Wie Sie sich vorstellen können, ist das Training intensiv. Ich trainiere 10 bis 15 Stunden pro Woche. Normalerweise höre ich dabei keine Musik; bei sehr intensivem oder speziellem Training wie schnellen Läufen oder Krafttraining auf dem Rad konzentriere ich mich lieber ganz auf meinen Körper und meinen Geist. Ablenkungen vermeide ich gern. 

Bei weniger intensivem Training höre ich aber gern Musik oder schaue Videos – am liebsten höre ich Podcasts, damit ich beim Training etwas lernen kann. Es gibt einige Podcasts zu Sporttraining und Philosophie, die mir gefallen, und auch einige zu IT und Computing. Auch der Kopf muss in Topform bleiben!

Zu meinem Training gehört auch die Teilnahme an weiteren IRONMAN-Events. Im Juli habe ich zum Beispiel am IRONMAN in Vitoria-Gasteiz (auf Englisch) im spanischen Baskenland teilgenommen. Außerdem war ich letzten Monat bei einem kleineren Event in Luxemburg (auf Englisch) dabei.

Das Training mit meiner Arbeit bei Scality in Einklang zu bringen, ist ein weiterer Teil der Herausforderung, da ich in beiden Lebensbereichen alles geben möchte.

Was hast du aus dieser Erfahrung gelernt?

Ich glaube, das wird mein achter IRONMAN – verrückt. Bei meinem ersten Event ging es um die Herausforderung, inzwischen ist es mehr geworden. Ich genieße den Trainingsprozess und die Konzentration, die er erfordert. Das gilt auch während des Rennens. Es ist ein langes Rennen, das mindestens 10 oder 11 Stunden dauern kann und um 6 Uhr morgens beginnt. 

Ich bin ein sehr vorausschauender Mensch. Ich denke ständig über Dinge nach, mache mir Sorgen und plane. Diese Events sind für mich eine Gelegenheit, diesen Denkmodus anzuhalten. Wie ich schon in meinem früheren Blogbeitrag (auf Englisch) erwähnt habe, ist es wie ein Termin mit mir selbst – eine Gelegenheit, mich ganz auf meinen Körper, meine Gefühle und meine Umgebung zu konzentrieren. 

Es ist fast wie Meditation – und das ist für mich so wertvoll geworden, gerade in unserer stets geschäftigen Welt. Es ist ein Moment der Synchronisation zwischen Körper und Seele und mit der Zeit. Ein ganzer Tag, an dem ich nicht an alles andere denke und diesen Tag auf der Erde einfach in meiner eigenen Haut genieße. Und in dieser Zeit ist es ein bisschen wie eine Achterbahnfahrt. Am Anfang fühlt man sich großartig, und irgendwann kommt der Punkt, an dem Zweifel aufkommen – aber das gehört alles zum Lernprozess. Wie gesagt: Es geht wirklich darum, gegen sich selbst anzutreten.

Eine letzte Frage: Wie feierst du nach einem Rennen?

Nach meinem ersten Event war ich einfach erleichtert, es geschafft zu haben. Heute nehme ich oft gemeinsam mit Freunden an diesen Wettkämpfen teil, und am Ende genieße ich einfach die Zeit mit ihnen und freue mich über unsere gemeinsame Leistung. Ich mache nichts Verrücktes. Keine Champagnerduschen. Ich teile diesen Moment einfach mit Menschen, die mir wichtig sind. 

Danke an Jean-Brice, dass er seine Erfahrungen mit uns geteilt hat. Das ganze Scality-Team drückt ihm diesen Herbst die Daumen!